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OEI Aktuell 2022 | 1

04.04.2022

Krieg in der Ukraine - Stellungnahme des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin

Auch verfügbar in EnglischUkrainisch und Russisch

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Liebe Freundinnen und Freunde
des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin,

in diesen schwierigen Zeiten beschäftigt uns alle nur ein Thema: Russlands aggressiver, umfassender Krieg gegen die Ukraine.

Angesichts des massiven öffentlichen Informationsbedarfs zu Osteuropa, insbesondere zur Ukraine und zu Russland, engagieren wir uns verstärkt in der Medienarbeit, organisieren Veranstaltungen (s. unten die Filmreihe „8 Years of War in Ukraine") und Seminare, bieten Schulklassen-Gespräche an, um die Russland- und Ukraine-Expertise am Institut in den öffentlichen und politischen Diskurs einfließen zu lassen, und haben Überbrückungsstipendien für gefährdete Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, Belarus und Russland ausgeschrieben.

Aufgrund der schrecklichen Ereignisse haben wir uns entschieden, aktuelle Informationen über die Reaktion des Osteuropa-Instituts und der Freien Universität im Allgemeinen auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Fördermöglichkeiten für geflüchtete Studierenden und Wissenschafter* innen bzw. Informationen über unsere Initiativen aufzunehmen.

Wir haben uns außerdem entschlossen, diese Ausgabe des Newsletters ins Englische zu übersetzen, in der Hoffnung, dass er auch für Nicht-Deutschsprachige nützlich sein könnte. Bitte leiten Sie ihn gerne an Ihre Freunde und Bekannten weiter.

Hier können Sie sich für unsere Newsletter anmelden. 

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RUSSLANDS KRIEG GEGEN DIE UKRAINE

Reaktionen der Freien Universität Berlin

Direktaustausch SPBU

Die Freie Universität Berlin verurteilt den Krieg der russischen Regierung aufs Schärfste und steht fest an der Seite der Menschen in der Ukraine. An der Freien Universität sind und bleiben Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, herzlich willkommen. Diffamierungen und Angriffen gegenüber russischen und belarussischen Universitätsmitgliedern werden wir uns entschieden entgegenstellen.”

Freie Universität setzt wissenschaftliche Beziehungen zu russischen Forschungseinrichtungen aus

FU Logo

FU Logo

Als Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine setzt die Freie Universität Berlin ihre Beziehungen zu wissenschaftlichen Einrichtungen in Russland vorerst aus. Dies umfasst auch den akademischen Austausch sowie die Strategische Partnerschaft mit der Universität St. Petersburg. Das Verbindungsbüro der Freien Universität in Moskau wurde vorläufig geschlossen.

Engagement unserer Studierenden. Anastasia Magazovas Berichte aus der Ukraine

Anastasia Magazova in Kiew

Anastasia Magazova in Kiew

Viele von unseren Studierenden engagieren sich in ehrenamtlichen Initiativen und helfen ukrainischen Flüchtlingen, die in Berlin ankommen. Wir bedanken uns bei Ihnen für die Arbeit, die sie leisten!

Ganz besonders möchten wir die mutige Arbeit unserer Studentin Anastasia Magazova würdigen, die sich jetzt in der Ukraine befindet und für die taz auf Deutsch und Russisch über den Krieg schreibt. Zusätzlich veröffentlicht Anastasia auf ihrem Twitter-Profil aktuelle Informationen und Einblicke in den Krieg. Wir danken Anastasia für ihre Bravour und ihre Arbeit und sind sehr stolz auf sie.

Filmspecial "Ukraine" der OEI-Mediothek

20 Films

20 Films

Die Mediothek des OEI sammelt im Rahmen des Ukrainespecials Dokumentar- und Spielfilme, die nach dem russischen Angriffskrieg von ukrainischen und weiteren mittel- und osteuropäischen FilmemacherInnen, von internationalen Filmfestivals und Filminstitutionen im kostenlosen Onlinestream veröffentlicht wurden.

Die Filmreihe „8 Years of War in Ukraine: Voices of Ukrainian Filmmakers“ (April/Mai 2022)

Filmreihe: 8 Years of War in Ukraine

Die Filmreihe findet in Kooperation zwischen der Mediothek des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin und dem Ukrainischen Filmfestival Berlin (UFFB) statt. Die Reihe versammelt drei Filme ukrainischer Filmemacher*innen, die das ukrainische Gegenwartskino im Zeichen des schon seit acht Jahren andauernden Krieges mit Russland markieren. 

Mit der Filmreihe möchten wir die Filmemacher*innen in der Ukraine direkt unterstützen. Der Ticketerlös wird an unsere Kolleg*innen des Filmfestivals Docudays UA gespendet.

 

Internationaler Schalter im Studierenden-Service-Center

Studierenden-Service-Center

Studierenden-Service-Center

Internationale Ratsuchende, die allgemeine Fragen zum Studium an der FU Berlin, Bewerbung, Zulassung usw. haben, können sich während der Öffnungszeiten des SSC (Mo-Do 9:00-17:00 Uhr und Fr 9:00-15:00 Uhr) an diesem Schalter, der voraussichtlich bis Ende Oktober besetzt sein wird, melden. Dort sind ukrainische FUB-Studierende eingesetzt, die Informationen auf Ukrainisch, Russisch, Deutsch und Englisch erteilen können.

Überbrückungsstipendien des Osteuropa-Instituts

Fellowships for scholars at risk from Ukraine, Belarus, and Russia

Fellowships for scholars at risk from Ukraine, Belarus, and Russia

Das OEI stellte den gefährdeten Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, Belarus und Russland Überbrückungsstipendien zur Verfügung. Sie wurden stark nachgefragt und sind mittlerweile alle vergeben. Wir werden unsere Scholars im nächsten Newsletter vorstellen. Dr. Olga Ryabchenko aus der Ukraine ist bereits im Rahmen des Stipendiums am OEI tätig. 

Weitere Ukraine-Updates auf Twitter

freedom_dove

freedom_dove

Der Krieg entwickelt sich schnell und unvorhersehbar, aber wir versuchen, selbst informiert zu bleiben und Sie auf dem Laufenden zu halten. Auf unserem Twitter teilen wir mit Ihnen Informationen über themenbezogene Veranstaltungen und Interviews mit unseren Mitarbeitern.

NEUIGKEITEN

Institut | Neue Bewerbungsphase: 15. April - 15. August 2022

OEI Gebäude

OEI Gebäude

Ab 15. April nehmen wir wieder Bewerbungen für ein Studium am OEI ab WiSe22/23 entgegen. Bewerbungsfrist endet am 15. August 2022.

Wir freuen uns besonders auf die Bewerbungen von ukrainischen Bürger*innen. Bewerbungen von russischen und belarussischen Studierenden sind weiterhin möglich.

Institut | "Was tun?" – Studentische Tagung zur Osteuropaforschung

Conference Poster

Conference Poster

Die Tagung ist für den 7. bis 9. Oktober 2022 geplant. Alle Beiträge aus den Geistes- und Sozialwissenschaften mit thematischem Osteuropabezug sind herzlich willkommen, auch Abschluss- oder Hausarbeiten. Das OEI bittet alle Interessierten, sich bis zum 31.05.22 unter studitagung.oei2022@gmail.com mit einem Vortragstitel und einem halbseitigen Abstract zu bewerben.

Institut | Christina Kiaer: „The ‚Love Affair‘ between Communists and Blacks“

Lecture

Lecture

Am 09.05. um 10 Uhr findet am OEI eine Vorlesung von Christina Kiaer (Northwestern University) zum Thema „The ‚Love Affair‘ between Communists and Blacks: Racial Solidarity in the Soviet Film Black Skin, 1931“ statt. 

Richard Löwenthal Lecture | 22.06. 16:00: Andrii Portnov

Portnov-2016

Portnov-2016
Bildquelle: Forum Transregionale Studien

Die Richard Löwenthal Lecture ist eine öffentliche Vortragsreihe des OEI, die einmal im Jahr bekannte Forscher_innen zu Osteuropa und den post-sowjetischen Raum ans Osteuropa-Institut einlädt. Die nächste Lecture wird am 22. Juni 2022 um 16:00 von Prof. Dr. Andrii Portnov gehalten. 

Andrii Portnov ist Historiker der modernen Ukraine. Er ist Professor for Entangled History der Ukraine an der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/Oder). Andrii Portnov ist spezialisiert auf Geistesgeschichte, Historiographie, Völkermord und Erinnerungsforschung in Ost- und Mitteleuropa.

Institut | Ringvorlesung im SoSe 2022: "Lotman Lectures"

Lotman Lectures

Lotman Lectures

Im Februar dieses Jahres feierte die Welt den 100. Geburtstag von Juri Michailowitsch Lotman, dem sowjetischen und russischen Literaturwissenschaftler, Kulturwissenschaftler und Semiotiker. Anlässlich dieses Jubiläums hat das Osteuropa-Institut eine Vortragsreihe vorbereitet, die im SoSe 2022 unter dem Namen “Lotman Lectures. Kultursemiotik im Wandel” stattfindet. Den Terminplan und Details zu den Sitzungen finden Sie hier.

Geschichte | Robert Kindler auch im SoSe 2022 am OEI

Kindler_Porträt

Kindler_Porträt

Prof. Dr. Robert Kindler wird auch im Sommersemester 2022 die Leitung des Arbeitsbereichs Geschichte und die Vertretung des Lehrstuhls für Geschichte Ostmitteleuropas am OEI übernehmen. Herr Kindler ist damit auch im Sommersemester prüfungsberechtigt.

Geschichte | Berliner Kolloquium zur Geschichte Osteuropas

15 лет Октября: Радиовещание в СССР / Электронный каталог "Марки Страны Советов"

15 лет Октября: Радиовещание в СССР / Электронный каталог "Марки Страны Советов"

Im Sommersemester 2022 richtet der Arbeitsbereich Geschichte des OEI in Kooperation mit dem Lehrstuhl Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin das "Berliner Kolloquium zur Geschichte Osteuropas" aus. Die Präsentation aktueller Forschungsprojekte findet im Wochenrythmus mittwochs um 18 Uhr online statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! 

Das vollständige Programm und die Einwahldaten finden Sie hier.

LEHRVERANSTALTUNGEN

Institut

  • “Digital East”: Auswirkungen digitaler Kulturen
    Das Projektseminar beschäftigt sich auch mit dem Interessenkonflikt zwischen Staat und Zivilgesellschaft in Bezug auf die Digitalisierung und den daraus entstehenden Gefahren und Möglichkeiten. Nach einer interdisziplinären, theoretischen und konzeptionellen Einführung in das Thema steht die betreute Projektarbeit in Kleingruppen im Mittelpunkt des Kurses. Es werden wissenschaftliche, journalistische und künstlerische Projekte realisiert, die thematisch in allen Bereichen des Instituts angesiedelt sein können. 

Geschichte

  • Before Nord Stream 2 and All That: German-Russian/Soviet Economic Relations in the Long 20th Century
    Das Seminar rekonstruiert die lange Geschichte der deutsch-russisch-sowjetischen Wirtschaftsbeziehungen zwischen ~1900 und der postsowjetischen Ära. In einem ersten Teil werden theoretische und methodische Grundlagen zur politischen Ökonomie der internationalen Beziehungen, zu Akteuren und Strukturmerkmalen vermittelt. Im zweiten Teil werden die Studierenden in Kleingruppenprojekten die deutsch-russisch-sowjetischen Wirtschaftsbeziehungen in chronologischer Reihenfolge rekonstruieren. Das Seminar wird gemeinsam von Martin Lutz (HU) und Robert Kindler (FU) organisiert.

  • Soviet History through the Senses
    1994 veröffentlichte George H. Roeder Jr. im Journal of American History einen Artikel mit dem Titel "Coming to Our Senses" (Zur Besinnung kommen) und behauptete: "Wir sind ein fast sinnloser Beruf." (JAH 81, 3; S. 1112.). Nur wenige Historiker haben sich bisher mit Sinneserfahrungen beschäftigt, allen voran Alain Corbin. Wir werden uns mit den Hauptthemen der Geschichtsschreibung über die Sowjetunion auseinandersetzen und ihre noch weitgehend unerforschte sinnliche Dimension erkunden. Obwohl wir hauptsächlich mit Texten und audiovisuellem Material arbeiten werden, werden wir uns auch um einen praktischen Ansatz bemühen, zum Beispiel durch das Studium sowjetischer Kochbücher. 

  • Das Russländische Imperium und die Sowjetunion in westlichen Reiseberichten
    Reiseberichte aus Russland und der Sowjetunion dienten historisch Forschenden bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein allenfalls als „Zitatenreservoir“ und wurden nur bedingt als brauchbare historische Quellen betrachtet. Gemeinsam widmen wir uns im Rahmen dieses Seminares einer Auswahl bekannter und weniger bekannter (west-)europäischer und amerikanischer Reiseberichte vom Beginn des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

Kultur

  • Andersdenken/Umdenken. Protest und Dissidenz in osteuropäischen Kulturen
    Das Seminar untersucht künstlerische Formen von Widerstand, Alterität und Protest in Literatur, Fotografie, Film und Performance in den osteuropäischen Kulturen von ca. 1900 bis in die Gegenwart. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen folgende Fragen: Was sind Artikulationsformen, Rhetoriken und Narrative der Gegenkultur? Wie werden Räume und (Aus)Zeiten des Protests gestaltet? Welche Ästhetiken des Widerstands oder der Subversion lassen sich beobachten?

  • Die Erfindung einer Region. Zentralasien in der sowjetischen Kultur
    Das Seminar widmet sich dem kulturellen Imaginären und betrachtet die ‚Erfindung‘ des sowjetischen Zentralasiens zwischen der Oktoberrevolution und dem Ende des Imperiums. Im Fokus stehen dabei einerseits die spezifischen Prozesse der Erfindung von Revolution, Nation, Geschichte und Stadt in der frühsowjetischen und stalinistischen Zeit sowie andererseits das wachsende Unbehagen im multinationalen Imperium, das sich seit dem Tauwetter äußerte und mit der Kritik kultureller Entfremdungserfahrungen, ökologischen Krisen und wachsenden ethnischen Spannungen verbunden war. 

  • Der rote Globus. Osteuropäische Reiseliteratur im Kalten Krieg
    Das Seminar verfolgt das Ziel, einen systematischen Einblick in die Geschichte und Theorie des Genres der Reiseliteratur zu entwickeln und am Beispiel osteuropäischer Berichte die spezifische Genese der Gattung im Kontext von Kaltem Krieg, Globalisierung und Dekolonisierung zu rekonstruieren. Das Seminar wird in Kooperation mit Dr. Matthias Schwartz vom Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin angeboten.

  • Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten – Migrationserzählungen aus Mittel- und Osteuropa
    Das Seminar baut auf eine intensive textanalytische Arbeit aus slavistischer Perspektive auf und nimmt besonders folgende Werke und Autor*innen in den Blick, die der Leserschaft unterschiedliche Bewegungsformen durch Räume, Kulturen, Zeit oder auch Sprache eindrücklich vorführen: Olga Grjasnowa „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ (2012), Katja Petrowskaja „Vielleicht Esther“ (2014) und Sasha Marianna Salzmann „Außer sich“ (2017).

Politik

  • Development Assistance Policy of Eastern European Countries and Russia
    Ziel des Seminars ist es, eine Analyse der Prioritäten der Entwicklungshilfe Russlands und der osteuropäischen Länder vorzunehmen. Der Kurs wird sich auf die Entwicklung des Konzepts der Entwicklungszusammenarbeit und seine Rolle bei der Förderung der wirtschaftlichen und politischen Interessen eines Staates konzentrieren. Mehr Infos finden Sie in der Beschreibung des Seminars.

  • Quantitative Methods in Autocracy Research
    Das Seminar zielt darauf ab, eine kurze Einführung in die quantitative Forschung in den modernen Sozialwissenschaften mit der Diskussion spezifischer Probleme der quantitativen Politikwissenschaft bei der Untersuchung autoritärer Regime zu verbinden. Er baut auf den Vorkenntnissen der quantitativen Methoden (insbesondere der Regressionsanalyse) auf und konzentriert sich auf die Themen der Kausalidentifikation. Begleitet wird der Kurs von der Diskussion praktischer Beispiele zur Untersuchung autoritärer Regime mit quantitativen Methoden. 

  • Deutsche Außenpolitik zu Ost- und Südosteuropa: Herausforderungen der Politikberatung
    Die Veranstaltung soll einen Einblick in die Politikberatung zu zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen geben, mit denen sowohl die Länder Ost- und Südosteuropas als auch die deutsche und EU-Politik gegenüber diesen Staaten konfrontiert sind. Sie wird in Kooperation mit der LMU München organisiert; es ist geplant, die Veranstaltung als einen Block in der ersten Woche nach dem Semesterende durchzuführen und als eine Reihe der Besuche bei einschlägigen Institutionen zu gestalten; pandemiebedingte Änderungen sind natürlich vorbehalten.

  • Kleptocracy, Rents, and Development in Eurasia
    Das Seminar untersucht diese Vielfalt von Rent-Seeking und Entwicklung in eurasischen Gesellschaften, die eine reichhaltige empirische Grundlage für die Frage nach den verschiedenen Quellen von Renten, der Art und Weise, wie sie von verschiedenen Akteuren kontrolliert und verteilt werden, und den Bedingungen, unter denen rentengetriebene Entwicklungsprozesse erfolgreich sind oder scheitern, bieten. Zu diesem Zweck werden wir zunächst konzeptionelle Ansätze für die Beziehung zwischen Kleptokratie, Renten und Entwicklung untersuchen. Anschließend werden wir die Prozesse des Rentenmanagements, der Rentenkanalisierung und der Rentenzirkulation anhand verschiedener Länderbeispiele, Ebenen und Sektoren untersuchen, um herauszufinden, wie verschiedene staatliche und nichtstaatliche Akteure versuchen, die politischen Ökonomien Eurasiens zu steuern, zu verändern oder zu blockieren.

Soziologie

  • Russische Eliten
    Dieses Seminar kombiniert soziologische und politikwissen-schaftliche Ansätze der Elite- und Autoritarismusforschung, um den Blick zu weiten und um Strukturzusammenhänge zu erkennen. Dabei stehen die Rekrutierung, Zusammensetzung und Konfliktlinien in der politischen Elite, die Beziehung zwischen Wirtschaftseliten und Staat sowie zwischen Staat und Russisch-Orthodoxer Kirche im Vordergrund. Darüber hinaus werden die zunehmende Schließung im Zuge des Konflikts mit dem Westen und die Frage nach Gegeneliten diskutiert. 

  • Gender, Nation and Welfare States in Eastern Europe
    Der Schwerpunkt dieses Seminars liegt mehr auf Mittel- und Osteuropa, der Ukraine und Russland. Wir verbinden theoretische Konzeptualisierungen mit empirischen Erkenntnissen über die Interaktion von Geschlechterregimen, Nationenbildung und Sozialpolitik. Wir werden erörtern, warum "Gender" zu einem wichtigen Thema für den Aufstieg des Rechtspopulismus oder des illiberalen Konservatismus geworden ist. 

  • Social Structures of Post-Communism
    Dieses Seminar unterstützt die Studierenden bei der Entwicklung wissenschaftlicher Argumente und Formulierungen durch ein Angebot an motivierenden und zum Nachdenken anregenden Themen, die die reiche gesellschaftliche Vielfalt eines facettenreichen Osteuropas offenbaren. Der empirische Schwerpunkt des Seminars liegt auf den sozialen Strukturen der postkommunistischen Gesellschaften. Während des gesamten Seminars arbeiten die Studierenden an verschiedenen Einzel- und Teamaufgaben, die ihnen helfen, die analytischen Fähigkeiten zu entwickeln, die für Sozialwissenschaftler erforderlich sind. 

  • Civil Society and Social Movements
    Das Seminar verbindet theoretische Texte über Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen mit wichtigen Beispielen kollektiven Handelns im postkommunistischen Europa. Zu den im Unterricht zu besprechenden Fällen gehören: der NGO-Sektor und die internationale "Demokratisierungsindustrie", die Rolle intellektueller Dissidenten, Solidarnosc in Polen, kulturelle Bewegungen - sowohl konservative (in Polen) als auch anarchistische (Voina, in Russland), rechtsextreme Bewegungen in Russland und Polen, Otpor in Serbien und sein globales Modell für friedliche Revolutionen, der Euromaidan in der Ukraine und seine Nachwirkungen. 

  • Social Problems and Social Policies: Experiences from Post-Communist Countries
    Nach der jahrzehntelangen neoliberalen Offensive gegen den Wohlfahrtsstaat sehen sich die postkommunistischen Länder mit einer Reihe von meist von außen definierten "sozialen Problemen" konfrontiert, die mit den Institutionen der kommunistischen Ära angegangen werden sollen. Diskriminierung, Geschlechter- und Familienpolitik, Armut, Drogenabhängigkeit, Kriminalität, Behinderung und viele andere: Diese Fälle von heiß diskutierten "sozialen Problemen" und die Mittel, die zu ihrer Bewältigung im postkommunistischen Europa eingesetzt wurden, informieren und strukturieren unser Seminar, zusammen mit theoretischen Texten der Soziologie sozialer Probleme und der Abweichung. 

  • Researching Identities
    In diesem Seminar werden Strategien zur Erforschung von Identitäten mit Hilfe qualitativer (ethnographischer) Methoden erörtert, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf radikalisierten, unterdrückten oder stigmatisierten Identitäten liegt. Wir werden auch auf die Verwendung von "Identität" eingehen und untersuchen, ob und wie Identitäten so unterschiedliche Phänomene wie Extremismus, soziales Handeln, Abweichung usw. erklären können.

  • Migration and Transformation
    Dieses Seminar verbindet die Analyse von Migrationsphänomenen mit der postsozialistischen Theorie und damit mit der Analyse des sozialen Wandels. Es bietet einen breiten Überblick über Migration und Migrationspolitik in Osteuropa und erörtert diese Phänomene im Kontext der postsozialistischen Transformation. Es wird untersucht, welche sozialen Aspekte der Transformation die Migrationsprozesse beeinflussen und wie die Migration selbst den sozialen Wandel beeinflusst. 

Volkswirtschaft

  • Economics of Post-Soviet Education
    Dieses Seminar bietet einen umfassenden Überblick über die empirische ökonomische Analyse der Investitionen in und der Bereitstellung von Bildung in den postsowjetischen Ländern. Der Transformationsprozess und die Merkmale des Bildungssystems in diesen Ländern werden untersucht. Das Seminar wird auch die Produktion und Bereitstellung von Bildung analysieren.

  • The political economy of (un)sustainable development in Central Asia
    Das Seminar wird gemeinsam von dem Politikwissenschaftler Kuat Akizhanov (Nur-Sultan) und dem Politikwissenschaftler Sebastian Schiek (Berlin) geleitet und findet in englischer Sprache teilweise online, teilweise offline statt. Der Kurs zielt darauf ab, ein Verständnis für die Entwicklung und den Wandel in den fünf postsowjetischen zentralasiatischen Ländern, nämlich Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan, zu entwickeln. Dieser Kurs wendet einen interdisziplinären Ansatz an, um die sozioökonomischen und politischen Prozesse in der Region zu analysieren. Der Kurs soll den Studierenden eine solide Einführung in die Schlüsselakteure in den zentralasiatischen Staaten und in Ansätze geben, die als analytische Grundlage und als Instrument für die politische Entscheidungsfindung dienen sollen. 

  • Quantitative Methoden mit STATA
    Dieses Seminar richtet sich an Studierende, die keine oder nur geringe Kenntnisse in Ökonometrie oder im Umgang mit dem Statistikprogramm STATA haben. Es beinhaltet eine schrittweise Einführung in die Datenanalyse mit STATA, da Grundkenntnisse der Regressionsmethoden und ein sicherer Umgang mit STATA wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme an weiterführenden Masterkursen sind. Die Teilnehmer lernen grundlegende Modelle und Methoden zur Analyse mikroökonometrischer Daten kennen und sind in der Lage, solche Analysen mit einem Programm wie STATA durchzuführen.

PUBLIKATIONEN

Geschichte

  • Kindler, R. (2022): Robbenreich. Russland und die Grenzen der Macht am Nordpazifik, Hamburg: Hamburger Edition. 

Politik

  • Libman, A. (2021) Historical Legacies of Communism: Modern Politics, Society, and Economic Development. Cambridge: Cambridge University Press (mit Anastassia Obydenkova).

Kultur

Soziologie

Volkswirtschaft

  • Zhu, Junbing & Theocharis Grigoriadis. “Chinese Dialects, Culture & Economic Performance”, China Economic Review, forthcoming.

  • Grigoriadis, Theocharis. “Religion & Democracy”, in Zimmermann Klaus F. 2022. Handbook of Labor, Human Resources and Population Economics. Berlin and New York: Springer, forthcoming.

  • Grigoriadis, Theocharis. Review of “A Full Value Ruble. The Promise of Prosperity in the Postwar Soviet Union”, by Kristy Ironside, Harvard University Press, 2021, H-Soz-Kult, forthcoming.

NEUE GESICHTER AM INSTITUT

Geschichte

  • Scholar at risk: Dr. Olga Ryabchenko

    Dr. Olga Ryabchenko ist Leiterin des Instituts für Geschichts- und Kulturwissenschaften der O.M. Beketov Universität für Stadtwirtschaft in Charkiw. Sie ist darüber hinaus Mitglied des Instituts für die Geschichte der Ukraine der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine. Sie forscht zur Geschichte des Alltags und des Verhältnisses von Gesellschaft und Herrschaftsapparat in der Sowjetukraine zur Zeit des Stalinismus. Ihr Aufenthalt am OEI findet im Rahmen eines Überbrückungsstipendiums für geflüchtete Wissenschaftler*innen aus der Ukraine statt.

Soziologie

  • Volodymyr Ishchenko

Volodymyr Ishchenko ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Er promovierte in Soziologie an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew (Ukraine). In der Ukraine unterrichtete er an der Kiew-Mohyla-Akademie und am Kiewer Polytechnischen Institut und initiierte und betreute das Projekt Ukrainian Protest and Coercion Data . Seine Forschungsschwerpunkte sind Proteste und soziale Bewegungen, Revolutionen, Radikalisierung, rechte und linke Politik, Nationalismus und Zivilgesellschaft. Derzeit arbeitet er an einer kollektiven Monographie The Maidan Uprising: Mobilization, Radicalization, and Revolution in Ukraine, 2013-14 und ist Mitglied vom Projektteam Deradicalization in Europe and Beyond: Detect, Resolve, Reintegrate (D.Rad; unterstützt im Rahmen des Horizon-2020 Programms). 

Volkswirtschaftslehre

  • Margarita Maximova

    Die Abteilung Volkswirtschaftslehre begrüßt ab dem Sommersemester 2022 Margarita Maximova in ihrem Team. Margarita Maximova fängt als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an und beginnt gleichzeitig Ihre Promotion. Sie erwarb ihren Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Higher School of Economics (HSE) in Moskau und absolvierte ein Doppelabschluss-Masterprogramm der Universität Paris I, Paris School of Economics und HSE. Sie arbeitete als Forschungsassistentin im Labor für Hochschulentwicklung der HSE und leitete Kurse für Ökonometrie an der HSE. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bildungsökonomie und Arbeitsökonomie in Russland. In ihrer Dissertation untersucht sie die Ungleichheit in der Hochschulbildung und den Übergang vom Studium ins Berufsleben in Russland.

RÜCKBLICK AUF DAS WINTERSEMESTER 2021/22

Russia’s War in Ukraine and the World Economy: Roundtable

Roundtable Flyer

Roundtable Flyer

In diesem Roundtable wurden die Auswirkungen von Russlands Krieg in der Ukraine auf die Weltwirtschaft diskutieren. WissenschaftlerInnen mit Fachwissen und Kenntnissen über verschiedene Regionen der Welt wurden zusammengebracht um gemeinsam zu diskutieren. Die TeilnehmerInnen stellten in kurzen Statements ihre Einschätzung der Situation und eine kurze Analyse des jeweiligen Fachgebiets vor. Im Anschluss daran gab es eine Diskussion und es wurden Fragen aus dem Publikum beantwortet. Das Ziel des Roundtables war es, Brücken der Kommunikation und Diskussion in der deutschen und europäischen Gesellschaft zu schaffen und die Auswirkungen des Krieges auf Regionen zu diskutieren, welche bisher nicht genug beachtet worden sind. Der Roundtable wurde von dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Oliver Wach und Professor Theocharis Grigoriadis organisiert.

Jubiläumsausstellung „70 Jahre OEI“ auf dem FU-Campus

RF_0074-05

RF_0074-05

Im vergangenen Jahr feierte das Osteuropa-Institut den siebzigsten Jahrestag seiner Gründung im Jahr 1951. Die Jubiläumsausstellung "70 Jahre OEI" hat sich erstmals mit einer weitgespannten Aufarbeitung der Geschichte des Osteuropa-Instituts befasst, in der sich die wechselvollen Beziehungen Berlins und Deutschlands zu seinen östlichen Nachbarn widerspiegelt. Schlaglichter wurden sowohl auf die Auseinandersetzung des Instituts mit dem Nationalsozialismus als auch auf seine Entwicklung zur Zeit der Studierendenproteste und die Jahre des Systemzusammenbruchs sowie der Systemtransformation seit den 1990er Jahren geworfen. Die Ausstellung war als Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsbereiche, der Studierenden und der Sekretärinnen des OEI entworfen worden. Nach einer Festveranstaltung zur Ausstellungseröffnung am 01.11.2021 waren die Ausstellungsbanner im Wintersemester 2021/22 im Henry-Ford-Bau und in der Silberlaube der FU zu sehen. Seit Anfang Februar werden ausgewählte Teile der Ausstellung im Institutsfoyer in der Garystraße 55 zu den regulären Öffnungszeiten des OEI (Mo-Fr von 8-20 Uhr) präsentiert. 

Internationales Symposium “From Berlin Wall to New Conflict: Eastern European Cleavages and Encounters”

Außenministerium der Russischen Föderation

Außenministerium der Russischen Föderation
Bildquelle: NikolayFrolochkin / 84 images

Das internationale Symposium war ein zentrales Ereignis der Jubiläums-Feierlichkeiten und gleichzeitig eine Plattform für die Diskussion der kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Komplexität Osteuropas in den letzten dreißig Jahren.

Drei Panels des Symposiums befassen sich mit der Konsolidierung autoritärer Regime in Osteuropa, dem Staatskapitalismus und seiner Rolle in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie der Zivilkultur, den Protesten und der Dissidenz in den osteuropäischen Ländern.

Symposium aus Anlass der Emeritierung von Prof. Dr. Gertrud Pickhan

Prof. Dr. Pickhan

Prof. Dr. Pickhan

Am 26. November 2021 wurde Prof. Dr. Gertrud Pickhan mit einem Festsymposium feierlich von der FU verabschiedet. Das Festsymposium würdigte Gertrud Pickhans Werk und ihre langjährige Lehrtätigkeit, die eine Generation von Osteuropa-Historiker*innen prägte. Frau Pickhan behält auch im Ruhestand ihre Prüfungsberechtigung.

„Digital East. Eine Region im Netz der Daten“ – jetzt online

Vorlesungsplakat mit Programm

Vorlesungsplakat mit Programm

Die Grundlagenvorlesung am Osteuropa-Institut im Wintersemester 2021/22 ist jetzt online verfügbar. Wie stellt sich Osteuropa als digitale Region dar? Während die Forschung sich in den vergangenen Jahrzehnten intensiv mit den soziopolitischen Transformationen in Osteuropa befasst hat, ist bisher nahezu ungeklärt, wie tiefgreifend nicht nur der digitale Wandel die Region verändert hat und weiter verändert, sondern wie massiv auch digitale Medien Treiber dieser Transformationen war. Die Vorlesung leuchtete diesen blinden Fleck der Osteuropaforschung aus und unternahm eine erste Sichtung dieses Raums im Netz der Daten.

Workshop "(Anti-)Diskriminierung in Studium und Lehre"

Der Kurz-Workshop ermöglichte eine systematische Auseinandersetzung mit Diversity und (Anti-)Diskriminierung . Er bot sowohl einen Überblick über zentrale Begriffe als auch Gelegenheit zur gemeinsamen Reflexion von Erfahrungen und Herausforderungen in Studium und Lehre, insbesondere unter Pandemiebedingungen.

Kultur-Seminar: Filmische Expeditionen in Osteuropa

Foto (2)

Foto (2)

Die Studierenden des OEI besuchten im November das Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Cottbus (FFC). Das Seminar fand durch die Kooperation zwischen Freien Universität Berlin und Universität Potsdam statt.

Erasmus+

erasmus

erasmus

Auch in diesem Jahr hat sich das OEI unter Federführung von Julia Zimmermann von der Abteilung Wirtschaft  zusammen mit der Abteilung Wissenschaftsbeziehungen der FU um EU-Mobilitätsmittel nach Osteuropa  und Zentralasien bemüht. Die diesjährigen Anträge in die Antragsregion Osteuropa sollen die bereits bestehenden Austausche nach Armenien, Georgien und die Ukraine bis ins Jahr 2025 sichern. Für die Ukraine wurden Mittel für die Kiever Universitäten Taras Shevchenko und Mohyla Academy, die Ivan Franko Universität in Lviv und die Mechnikov Universität in Odessa beantragt. Insbesondere durch die kriegsbedingten Brüche in den Bildungs- und Forschungsbiographien und der Zerstörung der Infrastruktur im Zuge des Überfalls auf die Ukraine, hoffen wir unsere Wissenschaftsbeziehungen in die Ukraine stärken zu können. 

Begriffen als transnationaler Verflechtungsraum wurde in diesem Jahr ein zusätzlicher Fokus auf die Antragsregion Zentralasien gelegt. Beantragt wurden Mobilitätsmittel mit den führenden und in Teilen englischsprachigen Universitäten in Usbekistan, Kasachstan und Kirgistans, die die Zentralasienkompetenz am Institut stärken und auszubauen sollen. Über die zwei Mitte Februar eingereichten Regionalanträge wird traditionell im Juni entschieden. Diese Anträge wären ohne die tatkräftige Unterstützung von Dimitrios Moschos, studentische Hilfskraft in der Abteilung Wirtschaft, nicht möglich geworden. 

Frauenförderplan 2022–23

Im Wintersemester 2021/2022 haben sich erneut alle Statusgruppen des Osteuropainstituts unter Federführung der dezentralen Frauenbeauftragten Anja Locascio, der Frage gewidmet, wie Arbeits-, Forschungs- und Studienbedingungen von Frauen am Institut verbessert werden können. Unsere Mitarbeiterin, Julia Zimmermann, hat sich bereits zum zweiten Mal sehr erfolgreich für die Verbesserung der Ausbildungs- und Forschungsbedingungen der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen am Osteuropainstitut eingesetzt. Ihr Hauptanliegen war auch in dieser Runde die Sicherstellung gleichwertiger Promotionsbedingungen und wie diese unterschiedlichen familiären Kontexten gerecht werden können. Das aktuelle Werk mit Gültigkeit für 2022 und 2023 kann hier eingesehen werden.

Hier können Sie sich für unsere Newsletter anmelden. 


OEI-AKTUELL - Newsletter des Osteuropa-Instituts

Impressum: Osteuropa-Institut an der Freien Universität Berlin vertreten
durch die Vorsitzende des Institutsrats Prof. Dr. Katharina Bluhm |
Anschrift: Garystraße 55, 14195 Berlin | Kontakt: info@oei.fu-berlin.de

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