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Das 30. FilmFestival Cottbus (FFC)

Vom 08. bis 13. Dezember findet das FilmFestival Cottbus statt – im Jahr 2020 bereits zum 30. Mal! In diesem Herbst musste das FFC vom gewohnten Novembertermin abweichen. Unverändert umfangreich ist aber das Filmprogramm, dass in diesem Jahr zum ersten Mal nicht nur in Cottbuser Spielstätten und Kinosälen zu sehen sein wird, sondern auch im Onlinestream zur Verfügung steht. Neben den Wettbewerbsfilmen und den Regionalsektionen POLSKIE HORIZONTY, RUSSKIY DEN, SPOTLIGHT ČESKO oder HEIMAT | DOMOWNJA | DOMIZNA (Fokus Lausitz) wurden für die Jubiläumsedition Filmreihen zu zwei der bewegtesten Phasen gemeinsamer Geschichte zusammengestellt: den 1990er Jahren (Von Frust und Freiheit & STAU 1990/2020) und dem Ende des Zweiten Weltkriegs (CLOSE UP WWII). Die aufwändig kuratierte Mischung aus Filmklassikern und aktuellen Veröffentlichungen wird ergänzt durch eine Reihe von Begleitveranstaltungen und Diskussionsmöglichkeiten. Mit dabei: Studierende des Osteuropa-Instituts und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft der FU und Studierende der Europa-Universität Viadrina, die das Festivalprogramm im Rahmen des Projektseminars „Geschichtsbilder und Kriegsdarstellungen im (ost-)europäischen Film“ sehen und im Kurs dem Schlagwort „Dramatising History“ sowie neuen und alten Tendenzen im osteuropäischen Geschichtsfilm nachgehen werden.

PANEL | Traumata statt Heldenerzählung 

Erinnerungsdiskurse am Beispiel des Films BOHNENSTANGE | DYLDA

Im Rahmen des 30. FilmFestivals Cottbus und LIVE am 18. Dezember, 17.30 Uhr (danach als Aufzeichnung weiterhin verfügbar) 

Gäste: Christiane Schäfer (FU/PSI), Nina Weller (EUV), Eva Binder (Universität Innsbruck), Bernd Buder (FFC-Programmdirektor)

Moderation: Irine Beridze (FU/OEI)

Zum Video: HIER klicken.

Karnaval'naja noč' (1956)

Karnaval'naja noč' (1956)

Film des Monats:

Карнавальная ночь, Karnaval'naja noč' (1956)

Regie: El'dar Aleksandrovič Rjazanov

Ein Team junger Mitarbeiter eines Kulturpalastes bereitet sich auf das neue Jahr vor. Es plant einen unterhaltsamen Abend mit Tanz, Akrobatikauftritten, Sketchen und musikalischen Variationen. Doch der neue Direktor der Einrichtung erweist sich als traditioneller und dogmatischer Kulturfunktionär, der ganz andere Pläne für den Silvesterabend hat. Die Mitarbeiter sind zunächst verzweifelt, finden dann aber Wege, die neuen Anweisungen des Vorgesetzten umzugehen und trickreich ihr modernes Showprogramm zu präsentieren.

Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Film und zum künstlerischen Schaffen von El'dar Rjazanov sowie einige Rezensionen und wissenschaftliche Aufsätze.