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Angel v tjubetejke

Angel v tjubetejke

Film des Monats:

Angel v tjubetejke (Ангел в тюбетейке; kaz. Тақиялы періште), 1968

Die Musikkomödie „Angel v tjubetejke“ (1968) von Šakėn Ajmanov präsentiert damals noch junge sowjetische Stadt Almaty von ihren besten Seiten und fängt über das vom Staat etablierte propagandistische Pflichtprogramm hinaus filmisch die spezifisch kasachischen Folklorelemente ein, indem z.B. die Protagonist*innen in Nationaltrachten präsentiert werden oder die Figuren kasachische Volksmusik performen - Dank den Komponisten Aleksandr Zacepin wird der Film vielfälltig musikalisch begleitet. Die Konflikte, die hier mit den kommunistischen Moderniesierungsideen zwischen den Generationen entstehen, werden im Film anhand von Hauptfiguren in den Vordergrund gestellt. Die Emanzipationsbestrebungen der jungen Kasachinnen stößt in den alten Generationen auf Spott und Kritik. Doch im sowjetischen Staat, so das Motto des Filmes, findet sich für jede/jeden ein würdiger Platz.

„Angel v tjubetejke“ ist ein kasachischer Kinoklassiker aus der Sowjetzeit, der besonders gerne zum Jahreswechsel im Fernsehen gezeigt wird. In diesem Sinne wünscht Ihnen die Mediothek des Osteuropa Instituts ein glückliches und gesundes Jahr 2022!

Weitere Informationen zum Film und dem künstlerischen Schaffen des Regisseurs finden Sie HIER.

Szene aus der Animation_Moja Ljubimaja Vojna

Das Online-Filmfestival auf novayagazeta.ru findet vom 2. bis zum 12. Januar statt

Vom 02.-12. Januar findet auf der Seite von novayagazeta das Online-Filmfestival des dokumentarischen Kinos statt. Unter dem Motto "Ein Tag - Ein Film" wird dem interessierten Publikum täglich zum kostenlosen Stream ein ausgewählter Film zur Verfügung gestellt. Die OrganisatorInnen verfolgen bei der Auswahl der Dokumentarfilme das Ziel, dem Kino jenseits des russischsprachigen Massenfernsehens eine Plattform zu bieten und zeigen in den kommenden Tagen u.a. einen Animationsfilm von Ilze Burkovska-Jakobsen "Moja Ljubimaja Vojna" (2020), die Dokumentation "Prazdnik" (2020) von Vladimir Lomov, den Film "Stetl" (2020) von Katja Ustinova und vieles mehr.

Zum Filmprogramm

Novinki

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Kriegsvergangenheiten im Gegenwartsfilm

Im Rahmen des novinki-Seminars „Geschichtsbilder und Kriegsdarstellungen im (ost)europäischen Film“ nahmen 35 Studierende der FU Berlin und der EUV Frankfurt (Oder) digital am 30. FilmFestival Cottbus teil. Sie nahmen die Sondersektion „Close-Up WWII“ in den Blick, diskutierten über heutige Erinnerungskulturen und über die unterschiedlichen filmischen Zugänge zur heutigen Thematisierung des Zweiten Weltkriegs. Neben dem kulturwissenschaftlichen Blick auf das Thema das novinki-Seminar von den Studierenden genutzt, um sich schreibend der Sektionsauswahl zu nähern und Rezensionstechniken kennenzulernen und einzuüben. 

Unten finden Sie die studentischen Texte, veröffentlicht bei novinki in der Kategorie „angeschaut“: