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Eröffnungsveranstaltung zur Jubiläums-Ausstellung "70 Jahre OEI"

Vogelperspektive

Vogelperspektive
Bildquelle: Der Institutsneubau aus der Vogelperspektive / Fotograf: Reinhard Friedrich / FU Berlin, UA, Foto-Slg., RF0000-85

Grafik 70 Jahre OEI

Grafik 70 Jahre OEI

Am 01.11.2021 wird die Jubiläums-Ausstellung "70 Jahre OEI" mit einer Festveranstaltung eröffnet. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Geschichte des Instituts seit seiner Gründung 1951.

News vom 20.10.2021

Dieses Jahr feiert das Osteuropa-Institut den siebzigsten Jahrestag seiner Gründung. Die Einrichtung eines eigenen Instituts für die Erforschung des östlichen Europas war sechs Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein programmatisches Signal: Es galt, eine Osteuropaforschung zu etablieren, die sich von der völkisch orientierten „Ostforschung“ im Nationalsozialismus abgrenzte – und die angesichts der neuen Realitäten des Kalten Krieges zugleich einen Platz in der veränderten Welt- und Wissenschaftsordnung finden musste.

Die Jubiläums-Ausstellung "70 Jahre OEI" hat sich erstmals mit einer umfassenden Aufarbeitung der Geschichte des Osteuropa-Instituts befasst, die die wechselvollen Beziehungen Berlins und Deutschlands zu seinen östlichen Nachbarn widerspiegelt. Schlaglichter werden sowohl auf die Auseinandersetzung des Instituts mit dem Nationalsozialismus als auch auf seine Entwicklung zur Zeit der Studierendenproteste und die Jahre des Systemzusammenbruchs sowie der Systemtransformation seit den 1990er Jahren geworfen. Die Ausstellung ist als Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsbereiche, der Studierenden und den Sekretärinnen des OEI entworfen worden.

Den gesamten November wird die Ausstellung im Foyer des Henry Ford-Baus zu sehen sein und am Montag, dem 01.11.2021 mit einer Festveranstaltung feierlich eröffnet. Als Leiterin des Ausstellungsteams wird Prof. Dr. Gertrud Pickhan eine Einführungsrede halten. Ergänzend wird es einleitende Worte von Dr. Peter Jahn (Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik), Peter Lange (Ernst Reuter-Gesellschaft), Univ.-Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott (Präsidium) und Prof. Dr. Katharina Bluhm (Abteilung Soziologie am OEI und Institutsleitung) geben. Die Veranstaltung findet im Hörsaal B des Henry Ford-Baus (Garystr. 35, 14195 Berlin) statt und beginnt um 18 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Für die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung gelten die 3G-Regel und Maskenpflicht. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt bitte über: locasciooei@zedat.fu-berlin.de

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