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FORSCHUNG

Kultur

Das Netzwerk "Russian Ecospheres" startet

Das Netzwerk "Russian Ecospheres" startet

  • Vom 01.-03.06.2022 fand am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin eine internationale Konferenz zum Thema „The Red Globe. Writing the World in Eastern European Travel Literature of the Cold War“ statt, die in Zusammenarbeit zwischen dem ZfL, dem Exzellenzcluster Temporal Communities und dem Osteuropa-Institut der FU Berlin organisiert wurde. Im Zentrum der Konferenz standen Repräsentationen außereuropäischer Kulturen und Gesellschaften, v.a. des Globalen Südens, in der Reiseliteratur. Behandelt wurden aus interdisziplinärer Perspektive u.a. Fragen der (De)Kolonisierung, des sozialistischen Internationalismus und der Gattungspoetik. Ein Tagungsband ist in Vorbereitung und soll im kommenden Jahr bei de Gruyter erscheinen.
  • Vom 24.-26.06.2022 fand an der FU Berlin die Auftakttagung des DFG-geförderten wissenschaftlichen Netzwerks Russian Ecospheres statt. Das internationale und interdisziplinäre Netzwerk beschäftigt sich mit Formen und Repräsentationen ökologischen Wissens in der russischen und sowjetischen Geistesgeschichte. Die Auftakttagung diente dem gegenseitigen Kennenlernen, der gemeinsamen Lektüre von Grundlagentexten, begriffsgeschichtlichen Vorträgen sowie der Diskussion aktueller Forschungsparadigmen. Die Arbeit des Netzwerks wird nun in interdisziplinären Arbeitsgruppen fortgeführt, ein zweites Treffen ist für Sommer 2023 in München geplant.

  • Vom 21.-24.09.2022 fand in Bochum der 14. Deutsche Slavistiktag statt. Susanne Strätling und Clemens Günther repräsentierten das Osteuropa-Institut und trugen auf einem Panel zu „Sphären ökologischen Denkens in der russischen Kultur und Geschichte“ vor, das vom Netzwerk Russian Ecospheres organisiert wurde. Prof. Strätling diskutierte in ihrem Vortrag in Auseinandersetzung mit der Theoriegeschichte des Ecocriticism das Verhältnis von Ökologie und Realismus, während Dr. Günther in seinem Vortrag über das Motiv der Klimakapsel im russischen Symbolismus sprach.

Soziologie

Ringvorlesung SCRIPTS

Ringvorlesung SCRIPTS

  • Volodymir Ishchenko bei der internationalen Podiumsdebatte "Ukraine: crisis or rebirth for Europe"

Am 9. November 2022 nahm Dr. Volodymir Ishchenko bei der Diskussion "Ukraine: crisis or rebirth for Europe" im Theaterforum Kreuzberg teil, die ein Satellite-Event vom Battle of Ideas Festival war, das im Oktober in London ausgetragen wurde (Church House, Westminster). Redner: Volodymyr Ishcheko (Centre for Eastern European Studies, FU Berlin) Jakub Majmurek (Krytyka Polityczna, Warsaw) Jacob Reynolds (Academy of Ideas, London) Sascha Tamm (Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Berlin). Im Anschluss fand eine kurze Aufführung von Auszügen aus Vladimir Sorokin's Norma mit dem Schauspieler Grigory Kofman statt.  Weitere Infos über die Veranstaltung finden Sie hier: Ukraine: crisis or rebirth for Europe? - Battle of Ideas.

     

  • Katharina Bluhm's Vortrag bei der SCRIPTS Ringvorlesung WiSe

Am 23. Januar 2023 findet der Vortrag von Prof. Dr. Katharina Bluhm zum Thema "Russland als Pionier eines neuen illiberalen Konservatismus?" im Rahmen der Ringvorlesung des Exzellenzclusters SCRIPTS im Wintersemester 22/23 statt. Der Eintritt ist frei.

Zeit: 18:15 – 19:45 Uhr
Ort: Hörsaal 1b, Gebäudekomplex Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Die Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS)“ an der Freien Universität Berlin versammelt herausragende Forschung aus dem Exzellenzcluster und interdisziplinäre Perspektiven auf die aktuellen Anfechtungen der liberalen Ordnung. Sie findet im Rahmen des Programms Offener Hörsaal statt.

       

  • War in Ukraine, Russia’s potential decoupling from the global internet and the changing perspective of emerging powers on internet and data governance

Projektteam: Ewa Aleksandra Dąbrowska, Katharina Bluhm, Gwendolyn Sasse

Laufzeit: September 2022 - August 2025
Förderung: Cluster of Excellence “Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS)"

Russia’s war against Ukraine, the reaction of Western states, information intermediaries, such as Meta, Apple or Google, and the prospect of Russia disconnecting from the global internet have shaken the world-wide consensus on internet governance. The war demonstrated that digital and economic interdependence is a risk factor for countries that break international law and disrespect human rights. As a result, emerging powers increasingly perceive digital interdependence as a source of fragility and embrace the notion of digital sovereignty. The project aims at examining both the trajectory of Russia’s political project of internet and data sovereignty as well as the embrace of sovereigntism by some emerging powers before and due to the war in Ukraine and its repercussions. The growing popularity of the concept of internet and data sovereignty, especially in its authoritarian variant, constitutes a challenge to the liberal script inherent in the idea of global connectivity and internet governance as embodied by multistakeholder governance. At the same time, it has potential to improve representation of emerging powers’ interests in the structures of this governance.

 

  • ENDURE (Mihai Varga und Soner Barthoma)

A consortium led by our institute has won a EUR 1,7 mln project from the Transatlantic Platform

ENDURE hat im Juni 2022 seine Aktivitäten angefangen. ENDURE ist ein internationales Verbundsprojekt mit dem Namen “Inequalities, Community, Resilience and New Governance Modalities in a Post-Pandemic World“. Finanziert wird dieses von der DFG (Deutschland), NSF (US), ESRC (UK), und sieben weitere nationale Forschungs-Fonds. Der leitende Forscher Mihai Varga und der Koordinator Soner Barthoma werden das Projekt mit einem Kick-off-Meeting in Berlin (9.-10.06.22) beginnen, an dem Teams aus Brasilien, Kanada, Kolumbien, Kroatien, Finnland, Polen, den USA und dem Vereinigten Königreich teilnehmen werden.

Des Weiteren hat das Endure Team erfolgreich ein Stipendium der Berlin University Alliance eingeworben, mit welchem Dr. Maria Fontolan, vom UNICAMP Brasil (in Sao Paolo), für ein Semester am OEI in Berlin hosten zu können. Maria Fontolan ist Leiterin des Cluster 4 des ENDURE Projekts. 

Volkswirtschaft

Theocharis Grigoriadis, C.Sc., Ph.D

Prof. Theocharis Grigoriadis hat folgende Associate Memberships/Fellowships/Awards erhalten:

  • New Sorbonne University (Paris III), Institute of Advanced Latin American Studies.  
  • Sabanci University, Istanbul Policy Center.
  • Turkish Scientific & Technological Research Council (TÜBITAK), Outstanding Foreign Researchers Award 2232-A.