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Graduiertenkolleg 1991

Bildquelle: Kateryna Gamolina

Bildquelle: Kateryna Gamolina

Wir haben mit ehemaligen Stipendiat*innen des Graduiertenkollegs Interviews über ihre Zeit am OEI geführt. Unten finden Sie die Ausschnitte aus den Gesprächen.

Ein interdisziplinäres Pionierprojekt

Prof. Dr. Birgit Menzel, Postdoktorandin im Kolleg 1991-1994, heute Prof. em. für Slavistik an der JGU Mainz

Prof. Dr. Birgit Menzel, Postdoktorandin im Kolleg 1991-1994, heute Prof. em. für Slavistik an der JGU Mainz
Bildquelle: privat

Dr. Stephanie Schwandner-Sievers, Doktorandin im Kolleg 1994-1997, heute Außerordentliche Professorin für Angewandte Anthropologie an der Bournemouth University

Dr. Stephanie Schwandner-Sievers, Doktorandin im Kolleg 1994-1997, heute Außerordentliche Professorin für Angewandte Anthropologie an der Bournemouth University

Das Graduiertenkolleg am OEI gehörte nicht nur zur ersten Generation der DFG-Kollegs, es leistete auch Pionierarbeit in der interdisziplinären Osteuropaforschung. Als das GRK im Januar 1994 – damals noch öffentlich – evaluiert wurde, brachte Karl Eimermacher als Gutachter der DFG die zentrale Herausforderung der Kollegarbeit prägnant auf den Punkt: „Wo ist der Nutzen der Interdisziplinarität?“ Fast dreißig Jahre später stellten wir diese Frage ehemaligen Kollegiat*innen Prof. Dr. Birgit Menzel, Dr. Jule Reuter und Dr. Stephanie Schwander-Sievers erneut. Ihre Antworten reflektieren sowohl das immense Potenzial wie auch die Widerstände eines Arbeitens im Dialog der Disziplinen.

Audioaufnahmen:

Internationales Netzwerkkolleg

Dr. Jule Reuter, Doktorandin im Kolleg 1994-1997, heute Kuratorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Dr. Jule Reuter, Doktorandin im Kolleg 1994-1997, heute Kuratorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Bildquelle: Max Mendéz

Im Berlin nach dem Mauerfall wurde das Graduiertenkolleg am OEI zu einem Hotspot der Begegnung von Ost und West. Kollegveranstaltungen wie die große Tagung „Der Umbruch in Osteuropa – eine Mythendämmerung“ im Dezember 1992 stießen auf große öffentliche Resonanz, und die aus dem Graduiertenkolleg hervorgegangenen Publikationen, etwa die Kollegreihe „Gesellschaften und Staaten im Epochenwandel“, sind noch heute wegweisend für unser Verständnis der Transformationsepoche.