Diener des Volkes? - wie der neue Präsident Selensky die Ukraine verändert

Podiumsdiskussion | 09.10.2019 | ZOiS Berlin

Bildquelle: ZOiS

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Podiumsdiskussion in Kooperation mit Inforadio

auf Deutsch

mit Gwendolyn Sasse (ZOiS), Miriam Kosmehl (Bertelsmann Stiftung), Andrej Hunko (MdB DIE LINKE) und Sofiya Onufriv (Reiseleiterin und Übersetzerin)

Bitte melden Sie sich bei der Europäischen Akademie für die Veranstaltung an.

Seit einem knappen halben Jahr ist Wolodymyr Selensky Präsident der Ukraine – im Sommer eroberte seine Partei „ Diener des Volkes“ die absolute Mehrheit in der Rada, dem ukrainischen Parlament. Was Selenskyj mit der enormen Machtfülle anfangen wird, ist noch immer unklar. Versprochen hatte der frühere Schauspieler und Kabarettist vor allem, die Korruption zu bekämpfen und die alten Kräfte aus dem Politapparat zu entfernen. Außerdem will er neue Wege suchen, um den Krieg in der Ostukraine zu beenden.  Im Westen halten sich Hoffnung und Skepsis die Waage, ob Selensky die Ukraine erfolgreich führen kann. Einerseits fehlen ihm Erfahrung und politische Netzwerke, anderseits gibt es einen neuen demokratischen Aufbruch im Land.   
 
Wie fällt die Bilanz der ersten Monate Selenskys im Präsidentenamt aus? Wer unterstützt ihn, wer sind seine Gegner? Bleibt es bei einer europäischen Annäherung? Und wie stehen die Chancen auf eine Entspannung mit Russland?


Prof. Dr. Gwendolyn Sasse ist Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Direktorin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien. Sie forscht unter anderem zum Thema Politischer Wandel von unten? Die Lokalpolitik in der Ukraine.

Miriam Kosmehl ist Senior Expert im Programm Europas Zukunft der Bertelsmann Stiftung und Mitarbeiterin des Projekts Strategien für die EU-Nachbarschaft.

Andrej Hunko ist Europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

Sofiya Onufriv studierte Germanistik an der Universität Lemberg und arbeitet freiberuflich als Kulturmanagerin und Übersetzerin.

Moderation: Dietmar Ringel (Inforadio.rbb)

Zeit & Ort

9. Oktober 2019 | 19:00 Uhr

Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)
Mohrenstr. 60
10117 Berlin

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