Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Gedenkveranstaltung | Berlin | 22.06.2016 | 15:00 Uhr | Deutsches Historisches Museum

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Am 22. Juni 1941 begann der deutsche Überfall auf die Sowjetunion. Der Angriff bedeutete den Auftakt zu einem erbarmungslosen Vernichtungskrieg, in dem 27 Millionen sowjetische Bürger, mehrheitlich Zivilisten, ums Leben kamen. In Deutschland sind sowjetische Kriegstote des Zweiten Weltkriegs an 3.500 Orten bestattet: ermordete Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Opfer sowie in den Kämpfen der letzten Kriegsmonate auf deutschem Boden gefallene Rotarmisten.

Anlässlich des 75. Jahrestags des deutschen Überfalls gedenken wir insbesondere der sowjetischen Opfer des Vernichtungskrieges im Osten.

PROGRAMM

Begrüßung:
Dr. Jörg Morré, Direktor Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst


Grußworte:
Markus Meckel, Präsident Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Günter Saathoff, Vorstand Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«


Gedenkrede:
Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages

Berichte über Begegnungen mit Zwangsarbeitern/innen
Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.

Musikalische Umrahmung:
Trio Scho


Anmeldung:

kontakt@museum-karlshorst.de  


Zeit und Ort:

Mittwoch, 22.06.2016  |  15:00 Uhr

Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2,10117 Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.