Antoni Libera: Toccata C-Dur

Literatur & Musik | 22.03.2017 | 19:00 Uhr | Polnisches Institut

© Polnisches Institut

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Robert Schumann strebte stets danach, auch Schriftsteller zu sein, und ist damit für Antoni Libera, der als Schriftsteller ebenfalls eng mit Musik verbunden ist, ein idealer Widerpart. Liberas Novelle „Toccata C-Dur“ greift Schumanns Opus 7 bis in die Motivik auf, fragt nach der Verbindung von Kunst und Leben und zeigt die Unvermeidlichkeit schwerer Entscheidungen.   Die Handlung: Zwei Musikschulkameraden begegnen einander nach vielen Jahren wieder – und beneiden einander gegenseitig um ihre Entscheidung: Der eine wurde Pianist, der andere Jurist. Robert Schumann selbst ist mit seiner musikalisch-literarischen Doppelbegabung ein hervorragender Bezugspunkt für Libera – jemand, der zwischen Wort und Musik schwebt.

Einige Jahre lang verfasste Schumann Lyrik und hielt Vorträge, u.a. über die innere Verwandtschaft von Dichtung und Musik. Auch Liberas Wahl der „Toccata“ ist nicht zufällig. Er lässt den Klavierprofessor Plater seinen rivalisierenden Schülern sagen: „Das ist ein besonderes Werk. Eine Novelle für Klavier über die Kunst des Klavierspiels. Musik über den Pianisten. Ein klangliches Portrait eines Musikers. Ein Portrait, das sein Leben und sein Schicksal ausdrückt.“

Info: www.antoni-libera.pl, www.tsygichko.com



Zeit & Ort:

Mittwoch, 22.03.2017  |  19:30 Uhr

Polnisches Institut
Burgstraße 27, 10178 Berlin

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Schlagwörter

  • Literatur, Lesung, Musik, Polen, Berlin, Europa