Die Lange Nacht des osteuropäischen Theaters

Theater | Berlin | 08.07.2016 | 19:00 Uhr | Kunstquartier Bethanien

Lange Nacht des Osteuropäischen Theaters in Berlin

Lange Nacht des Osteuropäischen Theaters in Berlin

PERSPEKTIVE (P)OSTEUROPA: Das das deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts lädt ein zur Langen Nacht des Osteuropäischen Theaters


Die kroatische Dramatikerin Ivana Sajko, die bulgarische Dramaturgin Silvia Petrova und der slowenische Performancekünstler Janez Janša gehören zu den Gästen der „Langen Nacht des Osteuropäischen Theaters“, zu der das deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) für die Nacht vom 08. zum 09. Juli ins Kunstquartier Bethanien lädt.


Neben einem Filmprogramm ausgewählter Inszenierungen und Diskussionsrunden sind es insbesondere die Begegnungen mit Künstler*innen und Expert*innen der osteuropäischen Theaterszenen, „mit dem das ITI auch bei dieser Veranstaltung dem in West-Europa verbreiteten Wissens-, Erfahrungs- und Interessendefizit an Theater und Theatralität in Ost-, Mittelost- und Südost-Europa entgegenwirken will“, so Michael Freundt, stellvertretender ITI-Direktor.


Die „Lange Nacht“ bildet den öffentlichen Auftakt des Projekts „Passage 23°E“, mit dem das ITI in den nächsten Jahren entlang des 23. östlichen Längengrades zwischen Helsinki und Athen einen lebendigen Wissensaustausch zu Theater und Theatralität anregen und begleiten will. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Kultur- und Theaterinstitutionen aus Polen, Tschechien, Ungarn, aus Griechenland, Slowenien, Litauen und anderen. Was sind die Themen der Künstler*innen in Ljubljana, Vilnius oder Prag? Was sind ihre kulturellen und politischen Kontexte in Budapest, Belgrad oder Sofia, was ist ihr Blick auf Europa? Die „Lange Nacht des osteuropäischen Theaters“ geht diesen Fragen nach. Gesprächsmöglichkeiten bieten sich dafür auch mit der polnischen Theaterautorin und Schriftstellerin Agata Adamiecka, der tschechischen Theaterwissenschaftlerin Lucie Čepcová oder Mojca Jan-Zoran vom Slowenischen Theaterinstitut. Ihre Teilnahme zugesagt hat auch die Präsidentin des griechischen ITI-Zentrums, Eugenia Arsenis.


Das Filmprogramm der Nacht reicht von Krzysztof Warlikowskis Inszenierung „(A)pollonia“ über Árpád Schillings „Blackland“-Inszenierung bis zu Produktionen des litauischen Regisseurs Oskaras Koršunovas und des estnischen Theaters NO 99.


Die „Lange Nacht des Osteuropäischen Theaters“ beginnt am Freitag, 08. Juli, um 19 Uhr, im Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin. Der ITI-website (http://www.iti-germany.de/index.php?id=435) sind ab 28. Juni weitere Details und die genaue Programmabfolge der „Langen Nacht des osteuropäischen Theaters“ zu entnehmen.


Anmeldung:

Ihre Fragen zur „Langen Nacht des osteuropäischen Theaters“ und die Bestätigung Ihrer Teilnahme richten Sie bitte an s.woll@iti-germany.de 


Zeit und Ort:

Freitag, 8. Juli 2016  | ab 19:00 Uhr

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Programm gibt es hier.


Eintritt frei