Der Europarat und Russland. Zwischen Kompromiss und Glaubwürdigkeit

Podiumsdiskussion | 25.06.2019 | Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz

Friedrich-Naumann-Stiftung | DGO

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In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.

Der Europarat will Einheit und Frieden in Europa sichern. Seine Mitglieder haben sich zur Verteidigung von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verpflichtet. Doch dieser Konsens wird gegenwärtig von einigen Mitgliedstaaten des Europarats in Frage gestellt. Insbesondere das Verhältnis zu Russland steht seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim 2014 vor einer Zerreißprobe. Der Europarat sucht weiter nach wirksamen Sanktionen gegen diesen Rechtsbruch. Dabei warnen zahlreiche Beobachter davor, Russland im Ergebnis als Mitglied zu verlieren. Die Befürchtung ist groß, dass ein Austritt Russlands die Menschenrechtssituation im Land zusätzlich verschlechtern würde. Gleichzeitig könnte ein Kompromiss die Glaubwürdigkeit des Europarats in Frage stellen. Kann dieser Spagat gelingen?

Am 25. Juni wird die Parlamentarische Versammlung des Europarates aller Voraussicht nach über Russlands Zukunft im Europarat entscheiden. Direkt im Anschluss wollen wir die Entwicklungen einordnen und mit Ihnen und unseren Experten tagesaktuell diskutieren.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. laden Sie herzlich zu dieser Diskussionsveranstaltung ein.

Zeit & Ort

25.06.2019 | 19:00 Uhr 

Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55
10117 Berlin

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