Sanktionen ein Gesicht geben – Moldau eine Republik zwischen Ost und West

Ausstelungseröffnung | Berlin | 21.07.2016 | 19:00 Uhr | Haus der Demokratie und Menschenrechte

(c) Projektgruppe "Sanktionen ein Gesicht geben"

(c) Projektgruppe "Sanktionen ein Gesicht geben"

Aus der Einladung der Projektgruppe:

"Die Republik Moldau war vor der Unabhängigkeit im Jahr 1990 eine der wichtigsten „Weinkammern“ der Sowjetunion. Gewachsen aus dieser historischen Verbindung behielt der Wein auch in den Jahren der Unabhängigkeit seine Führungsposition unter den Exportgütern der Republik bei. Bis zu 80% der Ausfuhren gingen hierbei nach Russland. Als Reaktion auf die politische Annäherung an die EU, sanktionierte Russland die Republik im Jahr 2006 und 2013, indem der Weinimport aus Moldau eingestellt wurde. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt von der Weinproduktion und wurde somit direkt von den Sanktionen im alltäglichen Leben getroffen.

Während unserer zehntägigen Reise durch die Republik haben wir mit Winzern gesprochen, um mehr über ihre Lebenssituation zu erfahren, was die Sanktionen für die direkt Betroffenen bedeuten und welche Strategien entwickelt wurden, um mit den Einschränkungen umzugehen.

Den Eröffnungsabend möchten wir nutzen, um die vor Ort angefertigten Fotoportraits zu präsentieren und die oft unbekannte Republik Moldau bei Weinprobe, traditioneller Musik und einem Reisebereicht vorzustellen."


Anmeldung:

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Zeit und Ort:

Donnerstag, 21. Juli  |  19:00 Uhr

Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4, Prenzlauer Berg

Weitere Informationen finden Sie hier.

Schlagwörter

  • Ukraine, Flüchtlinge, Georgien, Krieg, Binnenflüchtlinge, Berlin