Keine Stille nach dem Schuss - Die Ostukraine drei Jahre nach dem Minsker Abkommen

Diskussion & Vortrag | 14.09.2017 | 11:00 - 13:00 | Rosa-Luxemburg-Stiftung

Foto: Eugen Titov

Foto: Eugen Titov

Seit Februar 2014 dauert der bewaffnete Konflikt in der Ostukraine an. Prorussische Separatisten haben die so genannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk proklamiert, die sich von der Ukraine abspalten wollen. Im September 2014 unterzeichneten Vertreter der Ukraine, Russlands, Frankreichs und Deutschlands das erste Minsker Abkommen, um den Konflikt mit diplomatischen Mitteln zu lösen. Der Minsk-Prozess dauert bis heute an, mittlerweile wurde ein weiteres  Abkommen – Minsk 2 unterzeichnet. Obwohl der darin vereinbarte Waffenstillstand weitgehend eingehalten wird, kann von Frieden in der Region keine Rede sein.

Wie kann die Lage entspannt und der Konflikt dauerhaft gelöst werden kann? Welche Verantwortung haben die Vertragsseiten der Minsker Abkommen? Wie leben die Menschen in der Ostukraine unter diesen Bedingungen?

Es diskutieren:

  • Alexander Hug, Vizechef der OSZE Beobachtermission in der Ukraine
  • Johanna Bussemer, Leiterin des Referates Europa im Zentrum für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Liana Fix, Körber Stiftung,  Programmleiterin Berlin Foreign Policy Forum, German-Russian International Dialogue
  • Rostyslav Ogryzko, Gesandter-Botschaftsrat der Ukraine in Deutschland 

Das Gespräch moderiert Dietmar Ringel vom Inforadio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und am Sonntag den 17. September von 11.05 Uhr – 12.00 Uhr im Inforadio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg gesendet.

 

Zeit & Ort

14.09.2017  |  11:00 - 13:00 

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

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