Deutsche und Polen – Begegnungen mit Władysław Bartoszewski

Diskussion | 23.08.2018 | 18:30-20:30 Uhr | Berliner Rathaus (Wappensaal)

© Marcin Barcz

© Marcin Barcz

mit Prof. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und Prof. Isabel Röskau-Rydel, Professorin für Geschichte und Kulturgeschichte und Vorsitzende des Polnisch-Deutschen Zentrums in Krakau

Do 23.08.2018, 17.30 Uhr
Führung durch die Ausstellung, 18.30 Uhr Podiumsgespräch
10178 Berlin, Berliner Rathaus (Wappensaal), Rathausstr. 15

Wir möchten in unserem Gespräch auf die Rolle Bartoszewskis, die Herausforderungen in Bezug auf das deutsch-polnische Verständnis und wie Politik, Diplomatie und zivilgesellschaftlicher Einsatz zusammenwirkten eingehen.

Es gibt nur wenige führende Politiker/innen in unserem Land, die sich seit Jahrzehnten so engagiert in die Pflege der deutsch-polnischen Beziehungen einbringen wie Prof. Rita Süssmuth. Bereits als Ministerin für Familie und Jugend und später als Bundestagspräsidentin unterhielt sie seit Mitte der 80er Jahre intensive Kontakte mit unserem Nachbarland. Auf ihre Initiative wurde 1995 der damalige Außenminister Władysław Bartoszewski eingeladen, aus Anlass des 50. Jahrestags des Kriegsendes vor Bundestag und Bundesrat zu sprechen.
Heute ist Rita Süssmuth Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen-Wissenschaftsstiftung (DPWS), Präsidentin des Deutschen Polen Instituts (DPI) und Vorsitzende des Kuratoriums des Bundesverbandes Deutsch-Polnischer Gesellschaften.             

Isabel Röskau-Rydel ist Professorin für Geschichte und Kulturgeschichte an der Pädagogischen Universität Krakau. Ihre Schwerpunkte sind die deutsch-polnischen und österreichisch-polnischen kulturellen Beziehungen sowie die multikulturelle Geschichte Galiziens.Nach ihrer Promotion war sie von 1992-1997 im Deutschen Generalkonsulat in Krakau, danach als Publizistin und Übersetzerin tätig. Von 2001-2004 war sie Mitarbeiterin eines Forschungsprojektes zu Akkulturations- und Assimilationsprozessen in Polen im 19. und 20. Jahrhundert des Deutschen Historischen Instituts in Warschau. Sie ist Vorsitzende des Polnisch-Deutschen Zentrums in Krakau und 1. Vorsitzende der Kommission für die Geschichte der Deutschen in Polen e.V.
Isabel Röskau-Rydel wird auch den persönlichen Bezug zu Prof. Władysław Bartoszewski in unser Gespräch einbringen. Sie lernte ihn als Studentin 1983 an der LMU München kennen und blieb ihm bis zu seinem Tod 2015 in enger Freundschaft verbunden.
      
Moderation: Nils-Eyk Zimmermann (Bartoszewski-Initiative). Er ist Politikwissenschaftler, Berater und Autor in den Feldern Aktive Bürgerschaft, Zivilgesellschaft und lebenslanges Lernen.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir Sie, sich bis zum 20. August 2018 anzumelden.

Kontakt: Anita Baranowska-Koch (auch polnisch), Tel. 0176 45982773, abk@bartoszewski-initiative.de

Eine Veranstaltungsreihe der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin in Kooperation mit der Bartoszewski-Initiative. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

Zeit & Ort

23.08.2018 | 18:30-20:30 Uhr 

Berliner Rathaus (Wappensaal)
Rathausstraße 15
10178 Berlin

Weitere Informationen

Schlagwörter

  • Austellung
  • Berlin
  • deutsch-polnisch-jüdische Geschichte, Geschichte
  • Deutschland
  • Diskussion
  • Erinnerung
  • Europa
  • Germany
  • Germany
  • Osteuropa in Berlin
  • Poland
  • Polen
  • Rita Süssmuth,
  • Versöhnung
  • Władysław Bartoszewski
  • Widerstand