Rückblick: Das OEI-Sommerfest 2019

OEI-Hochschulteam

OEI-Hochschulteam

Im Garten der Topoi-Villa

Im Garten der Topoi-Villa

Absolvent_innen bei der Zeugnisübergabe durch Prof. Bluhm

Absolvent_innen bei der Zeugnisübergabe durch Prof. Bluhm

Rede von Prof. Witte

Rede von Prof. Witte

Absolvent_innen

Absolvent_innen

News vom 12.08.2019

Am 12. Juli 2019 war es wieder so weit: Sowohl für Absolvent_innen, Studierende als auch das gesamte Hochschulteam ist dies jedes Jahr ein besonderes Highlight - das OEI-Sommerfest mit Absolventinnenfeier. Über 100 Studierende, Absolvent_innen und ihre Familien sowie Mitarbeiter_innen folgten der Einladung des Osteuropa-Instituts, um gemeinsam sowohl mit den Absolvent_innen ihren Studienabschluss als auch das Ende des Sommersemesters zu feiern. Wie im letzten Jahr fand es in den traditionsreichen Räumen der TOPOI Villa in Dahlem statt.

Frau Prof. Katharina Bluhm – Leiterin des Osteuropa-Instituts – eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Gäste. Ein Highlight im Master Osteuropastudien ist immer das zweisemestrige Projektseminar, in dem die Studierenden selbst gewählte Projekte realisieren können. In diesem Jahr stand das Projektseminar unter dem Thema „Hybridität“ und wurde von Maria Polugodina von der Abteilung VWL und Clemens Günther von der Abteilung Kultur begleitet. Hybridität findet sich derzeit explizit und implizit in vielen Diskursen. Begrifflichkeiten wie hybride Identität, hybride Kriegsführung und hybride Systeme prägen dabei Zeitdiagnosen und finden auch im osteuropäischen Kontext ihren Niederschlag. Das Projektseminar wählt diese Metapher der Vermischung als Ansatzpunkt, um sich theoretisch und praktisch mit gegenwärtigen Phänomenen der Hybridisierung in Osteuropa auseinanderzusetzen. Verwirklicht wurden dabei wissenschaftliche, journalistische und künstlerische Projekte. Die neun sehr unterschiedlichen Projekte wurden durch Alia Peix und Stefan Radkovic anhand einer Landkarte und unter Beifall dem interessierten Publikum vorgestellt. Anschließend luden Frau Prof. Bluhm, Alia Peix und Stefan Radkovic zum gemeinsamen Gallery Walk der Projekte durchs Foyer ein, wo die Projektseminargruppen ihre Themen vorstellten.

In diesem Jahr muss sich das OEI auch von einigen Mitarbeitern verabschieden: Zu allererst von einem seiner langjährigen Mitarbeiter – Herrn Prof. Georg Witte, Leiter der Abteilung Kultur am OEI, der Impulse gesetzt hat, Kultur neu zu verstehen. Herr Prof. Witte hat sehr persönlich und voller Witz und Wärme von seinen Erfahrungen und Begegnungen am Osteuropa-Institut erzählt. Er dankte dabei seinem wissenschaftlichem Mitarbeiter Clemens Günther, seiner langjährigen Assistentin Frau Natalja Eisenblätter, Frau Zeman-Castillo sowie Frau Locascio, der Dekanatsassistentin des OEIs. Darüber hinaus werden uns unsere studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Nadia Sieffert, Renata Gussmann und Sebastian Rotter verlassen. Ihnen wünscht das Institut viel Erfolg für Ihre anstehende Masterarbeit und die weitere Berufslaufbahn.

Aber auch die Absolventinnen und Absolventen können auf zahlreiche Erfahrungen, Wissen und Partizipation zurückblicken. Dies wurde in diesem Jahr gleich in zwei Absolvent_innen-Reden deutlich – zum einen von Frau Tatjana Kulow, welche über Ihre Studienzeit und Ihre Arbeit im Institutsrat des Osteuropa-Instituts berichtet hat. Darauf aufbauend hat Frau Kristina Koteva über die Verantwortung der Universität als Ganzes gesprochen, international streitbar zu sein und die Demokratie in ihren östlichen Partnerschaften zu schützen und einzufordern.

Der Höhepunkt des offiziellen Teils stellte die Übergabe der Urkunden und Geschenke an die Absolvent_innen durch Prof. Bluhm dar. Sie halten nun ihren Masterabschluss in Händen. Ein Abschluss, der ihnen neue Perspektiven eröffnet: berufliche Veränderung, Aufstieg, Anerkennung im Job – und vielleicht der Start in ein neues (Berufs-) Leben. Beim anschließenden Sektempfang wurden sie ausgiebig gefeiert und geehrt.

Das war ein Sommerfest wie es der Name verspricht: Strahlendes Wetter trotz Unwettervorhersage, hochsommerliche Temperaturen, fröhlich gestimmte Gäste – man meinte es sehr gut mit dem OEI! Gemütliches Beisammensein mit vielen Gelegenheiten sich auszutauschen; musikalische Beats Osteuropas von Klassikern über Ska, Punk bis hin zu Schlager – es war alles dabei, und auf alles wurde getanzt; kulinarische Highlights mit syrischen Falafeln von RefuEat, selbst gemachte osteuropäische Küche der Projekseminar-Gruppen und „Hopfenkaltschalen“ sorgten für das leibliche Wohl. Am Ende schien das Sommerfest 2019 noch ein paar Dezibel lauter zu sein als in den anderen Jahren.

Alles in allem ein gelungener Tag dank der vielen HelferInnen, die auch dieses Jahr wieder sehr engagiert dabei waren! Julia Zimmermann, Organisatorin des diesjährigen Sommerfestes, dankt ganz besonders Arkadi Miller, Renata Gussmann, Sebastian Rotter, Sabine Pag, Stefan Hohenberger sowie den Teilnehmern des Projektseminars, die das Sommerfest sowohl organisatorisch als auch kulinarisch unterstützt und damit erst möglich gemacht haben.

Alle Fotos: Masa Yuasa

© OEI

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