OEI-Vertreterin beim Allgemeinen Frauenkongress in Warschau

(c) kongreskobiet.pl

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Es ging heiß her dieses Jahr bei dem allgemeinen Frauenkongress in Polen, den die ehemalige OEI Frauenbeauftragte Agnieszka Wierzcholska in Warschau besuchte. Allgemeines Thema war die Veränderung der Genderregime in Polen und der Frauenrechte unter der neuen national-konservativen Regierung der PiS Partei. Neben solchen Sensationen wie dem Auftritt des Regierungsbeauftragten für Gleichstellung, der von den rund 5.000 Teilnehmer_innen ausgebuht wurde oder dem Happening der Performance-Künstlerin Manuela Gretkowska, die eine Einführung der polnischen Version der Scharia befürchtet, gab es vor allem sachliche Diskussionen: zwischen Politikerinnen, Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen, Unternehmerinnen und Künstlerinnen. Kostenloses Coaching und Beratung für Frauen aus allen Regionen und Schichten, Berichte aus der neuesten Genderforschung  waren ebenso Bestandteile des Kongresses.

Für das OEI war der Frauenkongress für die Vernetzung mit der polnischen und osteuropäischen gender-Forschung von Bedeutung. Kooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen sind angebahnt, denn das OEI will Gender stärker im Lehr- und Forschungsprofil des OEI verankern – so wie in unserem Frauenförderplan beschlossen. 

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