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Dezember 2020

Żurek, 2003

13.12.2020

Plakat

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Regie: Ryszard Brylski

Literarische Vorlage: Die Erzählung „Żurek“ von Olga Tokarczuk

Hauptdarsteller*innen: Katarzyna Figura, Natalia Rybicka, Zbigniew Zamachowski, Marek Kasprzyk

Genre: Drama/Komödie

Jahr: 2003

Sprachfassung: Polnisch, ohne Untertitel

Dauer: 1 h 12 min

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Inhalt:

In einer kleinen polnischen Grenzstadt, die seit der Abschaffung der Eisenbahnverbindung von der Welt abgeschnitten ist, lebt Halina, eine Witwe, mit ihrer 15-jährigen Tochter Iwonka. Halinas Ehemann Witek, ein vorbildlicher Vater und Ehemann, hatte einige Monate zuvor einen Selbstmord begangen. Er sprang vor den Zug – in einem Akt des Widerstands und in Solidarität mit seinen Kolleg*innen gegen die Kürzung seines Arbeitsplatzes. Als Iwonka, die an einer Behinderung erkrankt ist, einen Sohn zur Welt bringt, verspricht Halina Witek auf seinem Grab, dass sie noch bis Weihnachten den Vater des Kindes findet und es taufen lässt. Dies ist jedoch nicht leicht, denn Iwonka hartnäckig sich weigert preiszugeben, wer ihr "das angetan" hat. Halina, die um jeden Preis ihr Versprechen an ihren Mann einhalten und ihrer Familie das Odium der Schande abnehmen will, wandert mit ihrer Tochter und ihrem Enkel von Ort zu Ort und hofft, endlich die richtige Person finden zu können.

Der Film basiert auf der Erzählung „Żurek“ von Olga Tokarczuk. Diese wurde 2001 im Rahmen eines Novellenzyklus „Gra na wielu bębenkach“ (Spiel auf vielen Trommeln) veröffentlicht.

 

Zum Regisseur:

Ryszard Brylski ist ein polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er absolvierte ein Grafik- und Regiestudium der Akademie der bildenden Künste und der Filmschule in Łódź.

Von 1987 bis 1990 hielt er sich in den USA auf, wo er eine Reihe von Fernsehreportagen für die amerikanische Sendern wie WNYC und PBS drehte. Weiterhin arbeitete Brylski als Co-Autor und Direktor des zyklischen Programms „New York, New York“ und entwarf mehrere Werbespots für internationale Werbeagenturen. Im Jahr 1995 debütierte er mit dem Spielfilm „Deborah“. Zwischen 2001 und 2002 arbeitete er mit dem TVP (polnischer Fernsehsender) zusammen und führte bei mehreren Episoden der Serie „Plebania“ Regie. Im Jahr 2003 drehte er „Żurek“, seinen zweiten Spielfilm.


Filmografie:

2010 – CUDOWNE LATO

2006 – 2007 POGODA NA PIĄTEK (Fernsehserie)

2003 – ŻUREK

2000 – 2011PLEBANIA (Fernsehserie)

1995 – DEBORAH

1981 – MOJE DOTKNIĘCIE JEST DOTKNIĘCIEM KOBIETY

1981 – SPOJRZENIA

1980 – WERNISAŻ

1979 – RATOWNICY

Weitere Informationen zur künstlerischen Arbeit des Regisseurs: Filmpolski

 

Auszeichnungen:

Der Film ŻUREK wurde bei mehreren Filmfestivals nominiert und ausgezeichnet. Er gewann Preise in den Kategorien wie: Polnischer Filmpreis für das beste Drehbuch, beste Darstellerin oder der Publikumspreis.

Liste der Auszeichnungen.

 

Weitere Informationen zum Film: