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Beitrag von Prof. Gertrud Pickhan im Deutschlandfunk zum Bernsteinzimmer

Vor 300 Jahren wurde das Bernsteinzimmer, welches auch das „achte Weltwunder“ genannt wird, in Kisten verpackt und mehr als diplomatischer Akt als freundschaftliches Geschenk von Berlin nach St. Petersburg transportiert. Friedrich Wilhelm der I. erhielt im Gegenzug von Zar Peter dem Großen 55 Soldaten für seine Elitegarde. Das Bernsteinzimmer kann so laut Pickhan als sichtbares Zeichen der Verbindung zwischen den beiden aufstrebenden europäischen Großmächten Russland und Preußen gesehen werden. 1941 wurde das „achte Weltwunder“ von Wehrmachtssoldaten geraubt und im Königsbergerschloss auf gestellt. Vier Jahre später wurde das Zimmer zum Schutz im Keller des Schlosses versteckt und gilt seitdem als verschollen.

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News vom 30.11.2016

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