Springe direkt zu Inhalt

Holodomor-Konferenz an der FU Berlin im September

Logo DUHK

Logo DUHK

HREC Logo

HREC Logo

DAAD Logo

DAAD Logo

Am 17. und 18. September 2021 findet in Kooperation mit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission die Konferenz "The Holodomor in Academic and Public Debates: Ukrainian and European Perspectives" statt.

News vom 20.07.2021

Die sechste Jahreskonferenz der DUHK, pandemiebedingt auf 2021 verschoben, wird am 17.-18. September 2021 in Berlin stattfinden. Kooperationspartner sind das Holodomor Research and Education Center in der Ukraine und das Osteuropa-Institut der FU Berlin. Die Koferenz wird vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) gefördert.

Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission will auf ihrer Jahreskonferenz aus einer historischen und völkerrechtlichen Perspektive die Frage des Genozidcharakters des Holodomor beleuchten. Dabei legt die Kommission einen besonderen Akzent auf die Historizität der Genozidkonvention, d.h. ihrer spezifischen Entstehungsbedingungen im Jahr 1948. Auch wenn der Holodomor im engeren Sinn kein Thema einer deutsch-ukrainischen Beziehungsgeschichte ist, so gibt es doch einige Aspekte, welche die Geschichte Deutschlands und der Deutschen mit dem Holodomor verbinden.

In fünf Panels der Konferenz werden sich die Kommissionsmitglieder und weitere Historikerinnen und Historiker aus der Ukraine, Deutschland, Belarus, Österreich, den USA und Kanada mit unterschiedlichen Aspekten der Hungersnot in der Ukraine 1932-1933 befassen: Es geht u.a. um die Frage des genozidalen Charakters des Holodomor, um den Vergleich mit anderen Hungerkatastrophen, um die internationale Reaktion auf den Holodomor, seinen Nachklang während des Zweiten Weltkrieges und in der heutigen Geschichtspolitik und Erinnerungskultur.

Am Abend des 17. September lädt die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission alle Interessierten zur Keynote Speech des italienischen Historikers und Holodomor-Experten Andrea Graziosi ein, der einen Vortrag zum Thema „Famines and Genocides: a Global Perspective“ halten wird. Die Veranstaltung findet in Henry-Ford-Bau, Hörsaal C (Garystr. 35-37) von 19 bis 20:30 Uhr statt. Nähere Informationen zur Teilnahme sowie das in Kürze erscheinende Konferenzprogramm finden sie auf der Website der DUHK.

Sie können die Konferenz gerne online per Livestream verfolgen. 

4 / 64
Zur Website des Friedrich-Meinicke-Instituts
Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften
Zur Website des Netzwerks Area Histories
Zur Mediothek des Osteuropainstituts