Bialiks Weimar – Die Berliner Hebräische Bewegung und die jüdische Nation 1918 -1933

  Leitung des Teilprojekts
Prof. Dr. Michael Brenner (München)
MitarbeiterIn
 Dr. Tamara Or

Im Zentrum der hebräischen Bewegung Berlin wurde Sprache vermittelt, Literatur produziert, geforscht, übersetzt. Darüber hinaus wurden Sammelprojekte initiiert.

Die Protagonisten waren vorwiegend Migranten aus dem östlichen Europa: Chajim Nachman Bialik, Simon Rawidowicz, Micha Joseph Berdyczewski, Shay Isch Hurwitz, Martin Buber, Shmuel Joseph Agnon, Shmuel Aba Horodetzky. Sie verstanden sich als Generation der nationalen Auferstehung.

Für die hebräische Renaissance spielten Projekte zur Sammlungen alter jüdischer Quellentexte eine zentrale Rolle. Durch sie sollte ein neuer Kanon säkularer Kultur geschaffen und die nationale Ideologie darin artikuliert werden.

Das Projekt wird sich mit der hebräischen Bewegung insgesamt, vor allem aber mit den Sammelprojekten beschäftigen. Ausgehend von den Ursprüngen in Osteuropa wird ihre Blütezeit im zionistischen Berlin und ihr Transfer nach Palästina analysiert.

Vorhaben der Gastwissenschaftler im Projekt

  • Prof. Dr. Dan Laor (Tel Aviv): „In seinem treuen Herzen die Essenz beider Welten“. Shmuel Yosef Agnon’s relationship with Berlin [Abstract]
  • Prof. Marc Caplan (Baltimore, MD, USA): "The Corridors of Berlin: Proximity, Peripherality, and Surveillance in Dovid Bergelson’s Boarding House Stories" [Abstract]
  • Prof. Shachar Pinsker (Ann Arbor, MI, USA): "Between the Scheunenviertel and the Romanisches Café: Berlin as a Space of Hebrew and Yiddish Modernism" [Abstract]
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