Hybrides Osteuropa. Identitäten, Phänomene, Strukturen

Hybridität ist einer der Schlüsselbegriffe im Glossar der Gegenwart und findet in verschiedensten sozial- und kulturwissenschaftlichen Kontexten seine Anwendung. Begrifflichkeiten wie hybride Identität, hybride Kriegsführung und hybride Systeme prägen Zeitdiagnosen und finden auch im osteuropäischen Kontext ihren Niederschlag. Das Projektseminar wählt diese Metapher der Vermischung als Ansatzpunkt, um sich theoretisch und praktisch mit gegenwärtigen Phänomenen der Hybridisierung in Osteuropa auseinanderzusetzen. Nach einer interdisziplinären, eher theoretisch geprägten Einführung steht im Kurs die betreute Projektarbeit in Kleingruppen im Fokus. Verwirklicht werden können dabei wissenschaftlich, journalistisch und künstlerisch geprägte Projekte, wobei in allen Fällen eine theoretisch-methodische Reflexion des eigenen Vorgehens integraler Bestandteil der Projektarbeit ist.

Massenmedien und Macht im postsowjetischen Russland
Erinnerungskultur im ehemaligen Sudetenland
(Post-) Conflict Management of IDPs in Georgia and Ukraine
Europas letzter Urwald - Der Białowieża-Urwald als umstrittener Naturraum
Prozesse der Entstigmatisierung in der Ukraine
"The German Dream"
Der Zeitgeist Osteuropas: Eine Reise von Berlin nach Moskau
Queer Balkans
Strukturwandel in der Region Katowice - Positionierungen, Bewältigungsstrategien und Visionen lokaler Akteure