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Projektseminar

Titelseite der Broschüre

Broschüre des Projektseminars "Hybrides Osteuropa"
Bildquelle: OEI

2021 feiert das Osteuropa-Institut das siebzigjährige Jubiläum seiner Gründung im Jahr 1951. Ausgehend von diesem Anlass, widmet sich der diesjährige Projektkurs der Osteuropaforschung in gegenwärtiger und historischer Perspektive. Nach einer kurzen Einführung zur Geschichte des OEI und der nationalen und internationalen Osteuropaforschung, bilden die Studierenden Projektgruppen, in denen sie – vor Ort oder im Rahmen kleinerer Feldforschungsaufenthalte im Ausland – Forschungsprojekte realisieren. Sie können dabei entweder aus einem Pool erster Themenvorschläge (u.a. Oral History-Projekte zum Studium am OEI im Wandel der Zeit, Organisation einer Studierendenkonferenz zu Perspektiven der Osteuropaforschung, Vorstellung einzelner historischer/aktueller Forschungsprojekte am OEI) wählen oder eigene Themenvorschläge einbringen (u.a. Osteuropaforschung im Ausland, Geschichte einzelner Forschungsthemen (LGBTI-Forschung in/über Osteuropa; Postkoloniale Ansätze in der Osteuropaforschung; Kritik der Transformationsforschung), die Rolle der Osteuropaforschung in der Politikberatung und medialen Öffentlichkeit). Die Ergebnisse der Projektarbeit sollen auf einer neuen zentralen Website verfügbar gemacht werden und im Laufe des Jubiläumsjahres einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Das Projektseminar ist ein fester Bestandteil im Masterstudiengang Osteuropastudien. Es soll dem Zweck dienen, den Studierenden Kompetenzen jenseits theoretischer Diskussionen im akademischen Umfeld zu geben. Durch die Realisierung eigens erstellter Projektvorhaben sollen sie lernen, in Gruppenarbeit studienrelevante Fragestellungen interdisziplinär zu bearbeiten.

Die Veranstaltung zieht sich über zwei Semster, dabei werden Fragestellungen zu einem vorgegebenen Rahmenthema disziplinübergreifend behandelt. Ziel ist es, in kleinen Arbeitsgruppen eigene Projektideen zu entwickeln und im Laufe des Studienjahres umzusetzen. Es werden Teamarbeit, mündliche und visuelle Präsentationstechniken sowie praxisorientiertes Arbeiten gefördert. Nach einem Team-Building Workshop und einführenden inhaltlichen Sitzungen, setzen die Teilnehmer_innen ihre Ideen eigenständig in die Praxis um. Die unabhängige Gruppenarbeit wird durch vier Kursleiter_innen unterstützt und betreut.

Berichte über realisierte Projekte wie Ausstelllungen, Filme, Podcasts, wissenschaftliche Publikationen, Workshops und Diskussionsrunden der vergangenen Jahrgänge befinden sich auf den Seiten der Projekte.