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Das Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin schreibt Überbrückungsstipendien für gefährdete Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, Belarus und Russland aus

Fellowships for scholars at risk from Ukraine, Belarus, and Russia

Fellowships for scholars at risk from Ukraine, Belarus, and Russia

Ausschreibung DEU

Ausschreibung ENG

Ausschreibung UKR

Ausschreibung RUS

Geflüchtete Wissenschaftler*innen aus der Ukraine sowie Wissenschaftler*innen, die aufgrund der innenpolitischen Situation in Russland und Belarus gefährdet sind und das Land verlassen müssen, können sich ab sofort am Osteuropa-Institut der Freien Universität um ein Überbrückungsstipendium bewerben. Die Stipendien sind auf drei bis sechs Monate angelegt und ermöglichen in einem geschützten Raum die Ausarbeitung eines Antrags auf eine Förderung in einem Programm für Scholars at Risk oder eines Projektantrags im Rahmen der Drittmittelforschung.

Formale Voraussetzungen für die Verleihung eines Fellowships sind:

-       die geförderte Person stammt aus einem der o.g. Länder;

-       die geförderte Person war bisher in einem dieser Länder als (Nachwuchs)Wissenschaftler*in tätig;

-       es besteht eine Anbindung an einen Arbeitsbereich am Osteuropa-Institut;

-       bei Bewerber*innen aus Belarus und Russland: es besteht eine Gefährdungslage

 

Die Antragstellung erfolgt über den/die Leiter/in eines Arbeitsbereichs des Osteuropa-Institut, der/die das Fellowship unterstützt. Ein Antrag auf Fellowship sieht vor: ein Lebenslauf, eine Liste der wichtigsten Publikationen (max. 15 Titel), Angaben zum voraussichtlichen Forschungsgegenstand; Zeugnis des Studienabschlusses oder der Promotion; für Bewerber*innen aus Belarus und Russland: kurze Darstellung der eigenen Gefährdungslage.

Für Docs betragen die Stipendien 1.200 Euro/Monat, für Postdocs 1.500 Euro/Monat.

 

Bitte wenden Sie sich für Fragen zum Programm an das Institutssekretariat: Anja Locascio (Anja.Locascio@fu-berlin.de) oder nehmen Sie direkt Kontakt zu einem der Arbeitsbereiche des Osteuropa-Instituts auf: https://www.oei.fu-berlin.de.