NEUIGKEITEN
Neue DFG-Forschungsgruppe am OEI
Kurz vor Versand des Newsletters erreichte uns die Nachricht, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine neue Forschungsgruppe „Energien der Vernetzung. Akteure, Räume und Narrative in Osteuropa“ (Sprecherin: Prof. Dr. Susanne Strätling) fördern wird. In der interdisziplinären Forschungsgruppe arbeitet das Osteuropa-Institut mit Kolleg_innen an der Humboldt-Universität, dem Centre Marc Bloch und dem Leibniz-Zentrum für Literaturforschung zusammen, um sich den Herausforderungen der komplexen Energielandschaft Osteuropas im globalen Kontext zu stellen. Im Sommer 2026 wird die Forschungsgruppe ihre Arbeit aufnehmen, die Eröffnungsveranstaltung ist für den Herbst geplant. In Kürze werden für die Arbeit unserer Forschungsgruppe auch Stellenausschreibungen zirkuliert.
Workshop „Human Energy and the Sense of Movement“
Am 6. Juni findet im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften die Abschlussveranstaltung des DFG-Projekts „Energie: Schlüsselkonzept der sowjetischen Avantgarde“ statt. Unter dem Titel „Human Energy and the Sense of Movement“ werden die Tanzwissenschaftlerin Irina Sirotkina und der Philosoph Roger Smith (Durham) kurze Impulsvorträge zur Verbindung von Körperwahrnehmung und Energiekonzepten in der Moderne halten und dann in einem angewandten Mitmach-Workshop energiebasierte Bewegungsmodelle vorstellen. Der Workshop ist für Menschen jeden Alters geöffnet und erfordert keine Vorkenntnisse.
Workshop „Reckoning with Ecocide“
Gemeinsam mit Darya Tsymbalyuk und Alexander Arroyo (University of Chicago) organisieren wir im Juni den BUA-Workshop „Reckoning with Ecocide: A Comparative Approach to Environmental Worst-case Scenarios“. Los geht es am 11. Juni mit einem Kunstworkshop „I Dream of Seeing the Steppe“ im Vorgarten des Osteuropa-Instituts. Am 12. Juni finden interdisziplinäre Panels zu „Ecologies and Witnessing“ (mit Karolina Grzywnowicz, David Henig und Anna Kuzemko), „Ecocide and Evidence“ (mit Grga Bašić und Michael Watts) und zu „Infrastructures of Exhaustion“ (mit Asia Bazdyrieva, Tamta Khalvashi und Svitlana Matviyenko) statt. Am letzten Tag führt uns eine Exkursion zum Braunkohletagebau nach Welzow.
Networking-Workshop für Postdocs
Anna Abalkina hat gemeinsam mit Rene Aquarius (Radboud University) und Torsten Rackoll (Quest Center) die Förderung „Hit the Jackpot“ der Berlin University Alliance eingeworben, um einen Networking-Workshop für Postdocs zu den Themen Forschungsintegrität, Wissenschaftsbetrug und sogenannten Paper Mills (Schreibfabriken) zu organisieren. Der Workshop findet am 24. und 25. Juni in Berlin statt.
ERC Synergy Workshop
Im Rahmen der Vorbereitung auf einen Antrag für einen ERC Synergy Grant wurde ein gemeinsamer Arbeitskreis eingerichtet und erste Abstimmungen mit Fördereinrichtungen haben begonnen. Zur Weiterentwicklung des Antrags ist ein Workshop in Berlin unter Einbeziehung externer Experten geplant. Das Projekt konzentriert sich auf die Rolle Russlands und Chinas im Globalen Süden an der Schnittstelle von Geopolitik und Geoökonomie. Am 10. Juli findet der geplante ERC Synergy Workshop statt.
Workshop „Energy Landscapes Between Habitat, Protected Area and Restricted Access“
Vom 5. bis zum 8. Oktober organisieren wir im Rahmen der neuen Forschungsgruppe „Energien der Vernetzung“ einen mobilen Workshop „Energy Landscapes Between Habitat, Protected Area and Restricted Access“ in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Soziale Raumforschung (Dr. Ksenia Litvinenko) und der Universität Greifswald (Prof. Dr. Roman Dubasevych). Stationen führen uns nach Schwedt und Greifswald/Lubmin.






