Filmvorführung "Das Haus der Regierung" (2002) und anschließendes Gespräch mit Christiane Büchner

09.06.2015 | 16:00 c.t.
Stadt. Bild. Moskau

Stadt. Bild. Moskau

Mit Vorträgen, Filmen und Gesprächen wird an ausgewählten Terminen dieses Sommersemesters das Bild der Metropole unter architektur- und planungshistorischen, film- und musikwissenschaftlichen Aspekten im mehrfachen Sinne von realer Topographie, Imagination und symbolischer Aufladung des städtischen Raums thematisiert. In zeitlicher Perspektive führt die Veranstaltungsreihe von der Hauptstadt der Sowjetunion bis zur globalisierten Mega-City der Gegenwart.


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadt Bild Moskau" lädt der Arbeitsbereich Kultur des Osteuropa-Instituts zur Filmvorführung und anschließendem Gespräch mit Christiane Büchner ein. In ihrem Film „Das Haus der Regierung“ (2002) zeichnet die Filmemacherin anhand von Erinnerungen der Bewohner und ihrer Nachkommen an ihr Leben im Gebäude der Macht ein lebendiges Bild der Sowjetunion und eine persönliche Chronik des 20. Jahrhunderts nach. Ein Einblick aus der Perspektive der Menschen auf ein repräsentatives Zentrum der Macht und Ohnmacht mit 500 Wohnungen Kantine, Theater, Kino und vielen kleinen Läden, den hat Stalin 1929 gegenüber dem Kreml als eine Art luxuriöser Überseedampfer für Regierungsmitglieder erbauen lassen. 

Im Anschluss der Vorstellung wird ab 18 Uhr ein Gespräch mit der Regisseurin Christiane Büchner stattfinden. Eine besondere Möglichkeit, die einen Blick hinter die Kulissen verspricht. Ein Filmprojekt, bei dem die Regisseurin nur mit einer kleinen Videokamera und nicht mit großem Filmteam eine Vertrautheit zu den Protagonisten einfangen konnte, die dem Film eine authentische Kraft verleiht.



Zeit & Ort

09.06.2015 | 16:00 c.t.

Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin, Garystraße 55/ Hörsaal A

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