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Family Affairs – Filmische Beziehungen zwischen Georgien und dem Arsenal

24.03.2020

Family Affairs

Family Affairs

Die Beziehungen zwischen dem Arsenal und dem Kino Georgiens sind vielschichtig und gehen weit in die Geschichte dieser Institution zurück. Seit der ersten georgischen Filmwoche 1975 wurden georgische Filme immer wieder im Kinoprogramm von Arsenal und im Forum gezeigt, haben Kopien georgischer Filme Eingang in Verleih und Archiv gefunden. Im Oktober 2017 präsentierte das Kino Arsenal in einer umfangreichen Filmreihe einen Teil dieser Sammlung und konnte zahlreiche Regisseur*Innen zu Diskussionen mit dem Publikum begrüßen. Die vorliegende dreisprachige (deutsch, englisch, georgisch) Publikation (Hrsg. von Irine Beridze; Gesa Knolle; Annette Lingg) versammelt diese Gespräche mit Lana Gogoberidse, Salomé Alexi, Merab Kokotschaschwili, Gela Kandelaki, Otar Iosseliani und Dito Tsintsadze sowie eine Podiumsdiskussion über georgische Filme in Archiven weltweit. Zusätzlich ist ein Text von Ulrich Gregor über die georgische Filmgeschichte und ein Essay von Giorgi Gwacharia über Zensur im georgischen Film, sowie eine Auflistung aller georgischen Filme in der Sammlung von Arsenal darin enthalten.

Das Buch wurde am 12. Oktober 2018 in Anwesenheit von Lana Gogoberidse und Erika und Ulrich Gregor am georgischen Nationalstand auf der Frankfurter Buchmesse erstmals vorgestellt. Es ist zum Preis von 12.- € an der Kinokasse (Arsenal), bei Dussmann Im Filmhaus und im Buchhandel über die ISBN-Nummer 9783944692142 erhältlich.