Forschung

Forschungsprojekte der Abteilung Kultur

  • Poetics of the Tool (Susanne Strätling in Zusammenarbeit mit Jocelyn Holland; abgeschlosen 2010; Publikation des Projektbandes als Sondernummer der Zeitschrift "Configurations")

  • Poetik des Präsens (Armen Avanessian, Anke Hennig - abgeschlossenes Forschungsprojekt, die Monographie "Präsens. Poetik eines Tempus" erschienen Berlin 2012, "Der Präsensroman" ein Band mit Material, Studien und Theorie erscheint Berlin / New York 2013)

  • Fiktion als Zeitform. Grenzfiguren des Ästhetischen in der russischen 
Avantgarde (Anke Hennig, Brigitte Obermayr, Georg Witte)

  • Poetik der Dinge in der russischen Avantgarde (Georg Witte)

  • Affektwissen und Wirkungsästhetik in der russischen Avantgarde (am Beispiel der GAChN – Staatliche Akademie der Kunstwissenschaften Moskau) (Georg Witte)

  •  Die Hand am Werk. Perspektiven einer Poetik der Poiesis (Susanne Strätling - abgeschlossen 2014)

  • Spekulative Poetik (Armen Avanessian, Anke Hennig) - Kollaboratives Forum für Theoriebildung. Lectures, Dialoge mit der gegenwärtigen Literatur, Workshops, Bücher siehe: www.Spekulative-Poetik.de

  • Über die Dinge. Programmatische Texte der russischen Avantgarde (Anke Hennig, abgeschlossene Edition, erschienen bei Fundus 2010)

  • Inszenierungen literarischen Schreibens im 18. Jahrhundert / Diskurse des Autors in der russischen Literatur seit dem 18. Jahrhundert (Georg Witte)

  • Störschrift: Poetik und Medialität des Samizdat (Georg Witte)

  • Retroformalismus (Anke Hennig)

  • Die vergessene Akademie (abgeschlossen 2012. Daraus entstandener Tagungsband "Form und Wirkung. Phänomenologische und empirische Kunstwissenschaft in der Sowjetunion der 1920er Jahre" erschien im Frühjahr 2013 im Wilhelm Fink Verlag, München. Hg. v. Aage A. Hansen-Löve, Brigitte Obermayr, Georg Witte)

  • Kollektive Praktiken, individuelle Strategien. Das öffentliche Briefwesen im Stalinismus der Vorkriegszeit (Heike Winkel, abgeschlossen 2010)

Betreute Dissertationen an der HU

  • Inke Arns: Objects in the mirror may be closer than they appear. Über 'Retrogarden' in der slovenischen und russischen Kunst am Ende des 20. Jahrhunderts (2004).
  • Susanne Strätling: Allegorien der Imagination. Lesbarkeit und Sichtbarkeit im russischen Barock (2003)
  • Nancy Aris:  Metro als Schriftwerk. Geschichtsproduktion und industrielles Schreiben im Stalinismus (2002)
  • Mirjam Goller: Gestaltetes Verstummen. Nicht-Sprechen als narrative Konstituente in der russischen Prosa der frühen Moderne (2002)
  • Stefan Küpper: Autorstrategien im Moskauer Konzeptualismus. Il’ja Kabakov, Lev Rubinštejn, Dmitrij A. Prigov (2000)

Betreute Dissertationen am Peter-Szondi-Institut

  • Anke Hennig: Die sowjetische Kinodramaturgie der 1930er Jahre (2005)
  • Matthias Schwartz: Expeditionen in andere Welten. Sowjetische Abenteuerliteratur und Wissenschaftliche Fantastik 1917-1957 (2010)
  • Heike Winkel: Kollektive Praktiken, individuelle Strategien. Das öffentliche Briefwesen im Stalinismus der Vorkriegszeit (2010).
  • Anja Schlossberger: Das anthropologisch-paradoxale Denken Leonid Lipavskijs. Rekonstruktion aus seinem Individualitätsbegriff (2011)
  • Bettina Lange: Postsowjetische Protagonisten. Selbstentwürfe im russischen Film nach der Jahrtausendwende (2013)
  • Nina Weller: Transitorische Lebensentwürfe und Kontingenzerfahrungen im postsowjetischen russischen Roman: Sergej Bolmats „ vozduche“ und Aleksandr Iličevskijs „Matiss“ (2013)
  • Svetlana Bartseva: Intermediale Rezeption F. M. Dostoevskijs. Am Beispiel der Fernseh- und Filmfassungen des Romans „Der Idiot“ (2013)
  • Carmina Peter: Max Blechers Poetik der Empfindung (2013)
  • Nadezhda Fedorovna: Russischsprachige Literatur Lettlands
  • Agnieszka Hudzik: Philosophie der Verführung in der Prosa der Moderne. Polnische und deutschsprachige Autoren im Vergleich (Bruno Schulz, Witold Gombrowicz, Robert Musil, Hermann Broch) (2016)
  • Svetlana Efimova: Notizbücher von Autoren. Vergleichende Analyse ihrer produktionsästhetischen Funktion (Lev Tolstoj, Vladimir Majakovskij, Thomas Mann, Bertolt Brecht) (2016)
  • Elena Vogman: "Sinnliches Denken". Sergej Ejzenstejns "Metod" (2016)
  • Philipp Kohl: Literatur als Zoegraphie. D. A. Prigovs späte Romane (2017)


Entstehende Dissertationen (Arbeitstitel)

  • Johannes Ahlborn: Sprachkritik - Sprachgewalt - Sprachmagie. Modelle der Einwirkung in Poetiken der Avantgarde
  • Kosuke Endo: Graphologie und Schriftbildlichkeit
  • Elena Joos-Serban: Erinnerungskultur im postkommunistischen Rumänien
  • Willy Reinecke: Lev Vygotskijs Konzept der „ästhetischen Reaktion“ im Kontext zeitgenössischer Kunsttheorien
  • Julia Fertig: Archivästhetik des Moskauer Konzeptualismus
  • Caroline Schubert: Somatisierungen. Momente werdender Textualität bei E.T.A. Hoffmann und Nikolaj Gogol'
  • Svetlana Sirotinina: Der lokale Text in der zeitgenössischen russischen Literatur am Beispiel des Urals und der Stadt Perm
  • Christina Färber: Das sterbene Ich. (Be-)Schreiben des Todes
  • Agatha Frischmuth: Nichtstun. Handlung ohne Ereignis?
  • Annette Klein: Die Geschichte der Rezeption Christa Wolfs im geteilten Deutschland
  • Galina Krasnoborova: Verfasserbewusstsein im ich-erzählten Dokumentarfilm
  • Clemens Günther: Metahistoriographische Fiktion im spät- und postsowjetischen Russland

Tagungen und Konferenzen des Arbeitsbereichs Kultur

Plakat zur Konferenz Psychologische Ästhetik

Plakat zur Konferenz Psychologische Ästhetik

Die Konferenz zielt darauf, die psychologischen Grundlagen formalistischer Modelle zu untersuchen und den Beitrag der mentalistischen Psychologie zur Ästhetik dieses Typs aufzuzeigen. Dabei werden die Beziehungen zwischen dem formalistischen Ansatz und den Forschungsprogrammen der zeitgenössischen Psychologie, der zeitgenössischen Ästhetik sowie der aktuellen kognitiven Ästhetik untersucht. Die Konferenz setzt drei thematische Schwerpunkte:          

1. Psychologie, psychologische Ästhetik, Formalismus

2. Formalismus in den russischen und deutschsprachigen Traditionen

3. Vygotskij zwischen Formalismus und Gestaltpsychologie

Psychologie, psychologische Ästhetik, Formalismus

Die Beziehungen der psychologischen Ästhetik zum deutschsprachigen und russischen Formalismus sind bislang nur ansatzweise analysiert worden.

Obwohl die eigentliche psychologische Strömung in der deutschsprachigen Ästhetik (G. Fechner, K. Lange, K. Groos, W. Wundt, Th. Lipps, R. Müller-Freienfels, J. Volkelt, M. Dessoir, E. Utitz; Grazer Schule der Ästhetik: A. Meinong, S. Witasek, A. Höfler, u.a.) sich größtenteils wie eine empirische Psychologie definiert, verlagert sie das ästhetische Objekt in die mentalen Zustände des fühlenden Subjekts. Mit diesen Grundzügen einer introspektiven Wissenschaft der subjektiven ästhetischen Gefühle entsteht eine Art Rezeptionsästhetik.

Psychologische Bewusstseinsmodelle verleihen der heterogenen ästhetischen Theorie in Russland und der frühen Sowjetunion eine gewisse Einheit. Die symbolistische Ästhetik (A. Belyj und andere Theoretiker des Symbolismus), die psychologische Ästhetik (A. Potebnja und die Charkov-Schule), die formalistische Ästhetik, die phänomenologische Ästhetik (G. Špet), die „soziologische“ Ästhetik (P. Medvedev, V. Vološinov) und die Ästhetik L. Vygotskijs stimmen zum Teil in der psychologischen Perspektive überein. Der russische Formalismus seinerseits konzentriert sich auf die formellen spezifischen Besonderheiten des externen ästhetischen Objekts, sein theoretisches Modell fällt dennoch im Wesentlichen in den Bereich der Rezeptionsästhetik.

Formalismus in den russischen und deutschsprachigen Traditionen

Die Konferenz befasst sich mit der Analyse der konzeptuellen und psychologischen Grundlagen des russischen und des deutschsprachigen Formalismus. Zum Kern des formalistischen Kreises in Russland gehören: R. Jakobson, B. Ėjchenbaum, V. Šklovskij, L. Jakubinskij, B. Tomaševskij, J. Tynjanov und V. Žirmunskij. Zur formalistisch orientierten Strömung, die sich in den deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich) am Ende des 19. Jahrhunderts für verschiedene Disziplinen (Ästhetik, Kunstgeschichte, Poetik, Sprachwissenschaft) gebildet hat, zählen: W. Dibelius, B. Seuffert, O. Walzel, A. Riegl und die Wiener Schule der Ästhetik. Andere Theoretiker der formalen Methode sind A. von Hildebrand, K. Fiedler, H. Wölfflin und W. Worringer.

Vygotskij zwischen Formalismus und Gestaltpsychologie

Vygotskij gelangt zu einer ähnlichen Überwindung der Statik früher formalistischer Ansätze wie einige andere Formalisten (etwa Tynjanov), jedoch zum Teil aus anderen Quellen schöpfend, z.B. den ganzheitlichen Ansätzen der Gestaltpsychologie. Somit werden Grundzüge einer Wirkungsästhetik modelliert, die den integralen Zusammenhang von Form und Emotion zu erfassen vermag. In ein entmoralisiertes Modell von Katharsis überführt, kann die Frage nach der Wirkung von Kunst jenseits von Individualpsychologie gestellt werden. Diese Wirkung ist prozessual und unterscheidet sich als „ästhetische Reaktion“ grundsätzlich von Reflexen. Vygotskij versteht ästhetische Emotion als eine „geistige“ und richtet sich mit der Betonung von Phantasietätigkeit gegen das Paradigma von „Kunst als Erkenntnis“. Damit wird eine Ökonomie der Reaktion sichtbar, die in ihrer Zeitstruktur und Intensität eher „verschwenderisch“ ist.

Anhand der sogenannten „psychologischen Ästhetik“ soll in dieser internationalen Konferenz untersucht werden, inwiefern der Einfluss der „kognitivistischen Revolution“ auf die Geisteswissenschaften nicht erst in den 1950er Jahren seinen Anfang nahm, wie eine gewisse Tradition der geisteswissenschaftlichen Historiographie behauptet. Die späte Datierung resultiert aus der Vergessenheit, in welche die Strömung der psychologischen Ästhetik des 19. Jahrhunderts geraten ist. Diese psychologische Tradition enthält bereits Elemente, die als kognitivistisch oder präkognitivistisch bezeichnet werden können. Dem Forschungsprogramm der Psychologie des 19. Jahrhunderts folgend, hat die ausgearbeitete Ästhetik, die selbst ein Produkt der Psychologisierung der Geisteswissenschaften ist, wesentlich zur Schaffung einer neuen konzeptuellen Orientierung beigetragen. Eine Analyse des Erbes der psychologischen Ästhetik gibt Anlass dazu, die Geschichte des Kognitivismus erneut zu überdenken.

Das Programm:

Freitag, 10. Juni (Seminarzentrum, L 113)

09.30 Registrierung 09:45 Einführung, Grußwort von Jutta Müller-Tamm (Berlin) 10:00 Galin Tihanov (London): Quantitative Methods in (Para-)Formalism 10:30 Georg Witte (Berlin):  „Drumming preparition“: Transformative concepts of rhythm

11:00 Pause

11:15 David Romand (Paris): “Formgefühl”: Genealogical and typological analysis of a concept between psychology, aesthetics, and epistemology (1850–1910) 11:45 Bernadette Collenberg-Plotnikov (Hagen/Münster): Kunst als ‚objektive Tatsache‘ und ‚sinnvolle Form‘. Zur Psychologismus- und Formalismuskritik in der Allgemeinen Kunstwissenschaft 12:15 Patrick Flack (Prag): Emil Utitz in context

12:45 Mittagspause

14:00 Alexander Dmitriev (Moskau): Potebnja and the school of Kharkov 14:30 Galina Babak (Prag): "Too early forerunner": Ivan Franko on the outskirts of Formalism 15:00 Vladimir Feshchenko (Moskau): Form and Content as War and Peace: Russian aesthetics of language after Potebnja

15:30 Pause

15:45 Serge Tchougounnikov (Dijon): Einfühlungsästhetik und Formalismus 16:15 Nikolaj Plotnikov (Bochum): Alternativen zur psychologischen Ästhetik in der Kunsttheorie der GAChN 16:45 Table ronde (Moderation: Margarethe Vöhringer, Berlin)

Samstag, 11. Juni (Seminarzentrum, L 116)

10:00 Matthias Aumüller (Wuppertal): Sprache, Erkenntnis, Ästhetik. Der Literaturbegriff des späten 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Psychologismus und Formalismus 10:30 Erik Martin (Berlin): Pathos, shock, trauma: Some avant-garde (meta)aesthetic concepts and their physiological sources

11:00 Pause

11:15 Irina Sirotkina (Moskau): Formalism and the Performative: Movement, Skill and Kinaesthesia in the Construction of Twentieth-century Aesthetics 11:45 Willi Reinecke (Berlin): The Economics of Reaction: Vygotsky’s ‚Breathing‘ as organic Formalism 12:15 Hannah Proctor (London): Synaesthetic Aesthetics and the Art of Psychology: Vygotsky, Luria, Eisenstein

12:45 Ende der Konferenz: Offene Diskussion

Konzept und Organisation: Willi Reinecke und Serge Tchougounnikov

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Flyer Conference After Memory

Flyer Conference After Memory

Im Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL) findet vom 06. – 08. November 2015 eine Konferenz zum Thema: After Memory. Conflicting Claims to World War II in Contemporary Eastern European Literatures statt. Diese Tagung geht aus der Zusammenarbeit des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL), des Osteuropa-Instituts Berlin und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, LMU München hervor und wird konzipiert und organisiert von Matthias Schwartz (ZfL), Nina Weller (LMU) und Heike Winkel (OEI). 

Ausgangspunkt der Tagung ist die Beobachtung, dass die Formen der Erinnerung an den 2. Weltkrieg sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt haben. In der gegenwärtigen „post-memorialen“ Situation (Marianne Hirsch) wird Erinnerung nicht mehr primär durch historische Zeitzeugen gestiftet, mittelbare Erinnerungsstrategien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Dieses „Reinventing“ der Vergangenheit bringt neue ästhetische Formen zur Aktualisierung der historischen Ereignisse hervor. In den Ländern Osteuropas hat diese Entwicklung eine besonders intensive Dynamik. Das zeigen allein schon die erheblichen Kontroversen um eine autoritative Erinnerung an den 2. Weltkrieg, die in den letzten Jahren geführt wurden und sich zum Jubiläum zugespitzt haben. Die Konferenz nimmt den siebzigsten Jahrestag des Kriegsendes als Anlass, um die Kriegsdarstellungen in osteuropäischen Gegenwartsliteraturen zu untersuchen und zu diskutieren.


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Flyer zum Workshop Energie

Flyer zum Workshop Energie

Am 17./18. September veranstaltet das Osteuropa-Institut gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Grundlagen kultureller Integration“ der Universität Konstanz einen internationalen Workshop in dessen Rahmen sich Kulturwissenschaftler, Philologen, Wissenschaftshistoriker und Kunsthistoriker in Wilhelm Ostwalds „Landhaus Energie“ bei Leipzig der Aufgabe widmen, das transdiskursive Potential des Energiebegriffs auszuloten.

Kaum ein Diskurs der Gegenwart verzichtet auf Begriffsbildungen aus dem Bereich der Energielehren, von medialer Erhitzung, performativen Intensitäten und libidinöser Triebenergie ist ebenso die Rede wie von spirituellen Kraftströmen und semantischen Entropien. Aus metaphysischen, naturwissenschaftlichen und technologischen Wissensfeldern ist der Energiebegriff in angrenzende, aber auch entfernte Disziplinen wie Psychoanalyse, Soziologie, Ästhetik oder Linguistik diffundiert. Auf seinen Wanderbewegungen hat er ein weit verzweigtes Metapherngeflecht ausgebildet. Der Workshop soll dieses transdisziplinäre Mäandern des Energiebegriffs aus drei Perspektiven untersuchen: Woraus speist sich die starke diskursive Adaptabilität des Energiebegriffs? Für welche Phänomenbereiche wird „Energie“ als Konzept herangezogen? Und wie lässt sich die begriffsgeschichtliche Variabilität der Energie, ihre breite Auffächerung in energetische Bildfelder nachzeichnen?


PROGRAMM

 

Donnerstag, 17. September 2015

 

14:00—Einführung

 

Energie als Begriff der Ästhetik

14:30 — Attila Simon, Budapest:

Magnetisierung und die Kräfte der Kunst in Platons Ion

15:30 — Susanne Strätling, Berlin:

Begriff und Irrtum: Energiemetaphern bei Lev Tolstoj

17:00 Tatjana Petzer, Zürich:

Lichtkunst. Zur Techno-Epistemologie und Ästhetik der Transformation um 1900

18:00 — Gabriele Brandstetter, Berlin:

Energie und Rhythmus oder SolarPlexus und Diaphragma.

Konzepte somatischer Praktiken im Tanz

 

Freitag, 18. September 2015

 

Medialität der Energie

09:00 — Jurij Murašov, Konstanz:

Temperierung der Medien bei McLuhan

10:00 — Matthew Vollgraff, Princeton:

«Energetische Inversion durch gegenpolare Sinngebung»:

Aby Warburg’s Electromagnetic Psychohistory

11:30 — Ausstellung und Archiv von Wilhelm Ostwald

 

Soziopolitische Dynamik der Energie

14:00 — ll‘ja Kalinin, St. Petersburg:

Energy and Socialism: Resources in Early Soviet Culture

15:00 — Michael Gamper, Hannover:

Die Energie des ‹großen Mannes›

16:30 — Abschlussdiskussion


Eine Veranstaltungskarte als PDF finden Sie hier.

Konzeption: Dr. Susanne Strätling (susastra@zedat.fu-berlin.de)
und Prof. Dr. Jurij Murašov (jurij.murašov@uni-konstanz.de)

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Blackbox Youth

Blackbox Youth

02.11.2012-04.11.2012
Location: Freie Universität Berlin, Rostlaube, Room KL 32/202

The youth are in great demand, for they symbolize the future of society, and that future is constantly up for debate. The political potential of young people became apparent once again during the revolutions in the Arab world and the latest protests in Russia, all of which were significantly shaped by young activists. As a result, we are witnessing a repeat of the scenario familiar from the uprisings that occurred throughout Eastern Europe during the last decade. The so called “colour revolutions” led to a debate about the social-political role of young people. The trajectory of the discussion reveals both a social need to project collective wishes onto youth activism and societies’ obvious helplessness when it comes to critically reflecting on the disappointment stemming from the exaggerated expectations. The conference aims to initiate an unbiased discussion of quintessential developments, results and discourses that are central to the youth cultures in Eastern European countries.

Programme Abstracts Biographies Directions

Organizers:

Funding:

The conference is funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Institute for East-European Studies at Freie Universität BerlinBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig (GWZO) and Heinrich Böll Stiftung.

Conception:

For further information and to register please contact the organizers per mail. 

Assistance:

Constanze Aka, Georg Dickmann, Roman Kowert, Eva Murašov, Georg Smirnov

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Gagarin Tage

Gagarin Tage

15./16.04.2011

Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin (Workshop) / Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur, Friedrichstr. 176, 10117 Berlin (Filmreihe)

Workshop zum 50. Jahrestag von Jurij Gagarins Weltraumflug

Als erster Mensch im Weltraum umkreiste Jurij Gagarin am 12. April 1961 in seinem Raumschiff Vostok-1 die Erde. Er ist wohl der einzige Held der Sowjetunion, der deren Zusammenbruch weitgehend unbeschadet überstanden hat. Nach wie vor gilt er in Umfragen in Russland als leuchtendes Beispiel für die Errungenschaften der eigenen Vergangenheit. Gagarin wurde auf paradoxe Weise im engen ideologischen Korsett des Ost-West-Konflikts geboren und überdauerte nach dessen Ende im Kontext einer veränderten Geschichtspolitik und Erinnerungskultur in Osteuropa als grenzüberschreitende Erinnerungs-Figur. Der Workshop fragt danach, wie sich dieses Bild Gagarins im Laufe eines halben Jahrhunderts gewandelt hat. Welche Aspekte seines Lebens, welche Komponenten seines Mythos treten heute in den Fokus der Aufmerksamkeit? Welche Charakteristika verschwinden aus dem kulturellen Gedächtnis, was bleibt im Archiv erhalten? Wie haben sich die Konturen der Legenden- und Mythenbildung im Spannungsfeld zwischen politischen Zwang und utopischem Emanzipationspotential gewandelt? Diesen Fragen soll in interdisziplinärer Perspektive nachgegangen werden.

Veranstalter:

Konzeption:

Kevin Anding, Holt Meyer, Matthias Schwartz

Buchpublikation:

"Gagarin als Archivkörper und Erinnerungsfigur" (Frankfurt am Main 2014).


Workshop

Freitag, 15. April 2011, Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

10.15-10.45 h Begrüßung durch die Organisatoren, Grußworte
10.45-13.00 h Sektion 1: Gagarin als utopische Figur
Moderation: Matthias Schwartz (Berlin)
  • Holt Meyer (Erfurt): Gagarin im "Volk" – Erfurt 1961 und 1963
  • Thomas Tetzner (Chemnitz): Der Kosmonaut als "neuer Mensch". Zur utopischen Vorgeschichte der sowjetischen Raumfahrt
  • Kevin Anding (Erfurt): Gagarins pädagogische Funktion in der Kinder- und Jugendliteratur
13.00-14.00 h Mittagspause
14.00-16.15 h Sektion 2: Gagarin als Archivkörper
Moderation: Kevin Anding (Erfurt)
  • Iina Kohonen (Helsinki): Picturing Gagarin – Visual strategies for representing a Khrushchevian hero
  • Julia Fertig (Berlin): Das TOTALE ARCHIV oder der Mann, der in den Kosmos flog und als Archiv zurückkehrte
  • Francis Hunger (Leipzig): Chor der toten Raumfahrer und die Frau, die nie ins Weltall flog
16.15-16.45 h Kaffeepause
16.45-19.00 h Sektion 3: Gagarin als akustisches Signal
Moderation: Holt Meyer (Erfurt)
  • Nikita Braguinski (Berlin): Gagarin als universelles musikalisches Zeichen. Von Aleksandra Pachmutovas Liederzyklus "Sozvezd'e Gagarina" bis zum Dance-Track.
  • Larissa Medvedeva-Türk (Darmstadt): Gagarin als Lieder-Held. Sowjetische und russische Lieder über Gagarin vor und nach 1991
  • Tom Jürgens (München): Gagarin – das Rauschen als Ikone
20.00-22.00 h Podiumsdiskussion: Gagarin als Erinnerungsfigur
unter Teilnahme von Gerhard Kowalski (Berlin)
22.00 h Empfang


Filmreihe

Samstag, 16. April 2011, Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur

16.00 h Einführung in die Filme

16.10 h

  • Человек вернулся из космоса / Der Mensch zurück aus dem Kosmos (Sowjetunion 1961, OmenglU)
  • Наш Гагарин / Unser Gagarin (Sowjetunion 1971, OmenglU)
  • Гагарин, я вас любила / Gagarin, ich habe Sie geliebt (Deutschland/Ukraine 1991, OmU)
18.15 h Always remember Juri Gagarin (Österreich 2011, OmenglU)
Deutschlandpremiere
19.15 h Publikumsdiskussion mit dem Regisseur von „Always remember Juri Gagarin“, Christian Reiser
20.00 h Einführung in die Filme

20.10 h

  • Улыбка Гагарина / Das Lächeln Gagarins (Russland 2009, OF)
  • Tак начиналась легенда / So begann die Legende (Sowjetunion 1976, OF)
    Deutsche Erstaufführung

Kontakt:

Matthias Schwartz

E-Mail: schwartz@zedat.fu-berlin.de

Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin / Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin

 

Weitere Ansprechpartner und Kontaktadressen:

Kevin Anding

E-Mail: kevin.anding@uni-erfurt.de

Plattform Weltregionen & Interaktionen / Area Studies Transregional der Universität Erfurt

 

Holt Meyer

E-Mail: holt.meyer@uni-erfurt.de

Slawistische Literaturwissenschaft der Universität Erfurt

 

Der Workshop und die Filmreihe wurden organisiert mit freundlicher Unterstützung des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin, des Instituts für Slawistik der Humboldt-Universität Berlin und der Slawistischen Literaturwissenschaft der Universität Erfurt sowie des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst

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Internationale Tagung, Berlin 25-26 Juni 2010

Veranstalter

Wissenschaftskolleg zu Berlin 
Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin
Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin

 

 

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Internationale Tagung, 06.11.-08.11.2008

Veranstalter: Freie Universität, Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Osteuropa-Institut (Henrike Schmidt, Georg Witte) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Literatur der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, Sofia (Bisera Dakova)

Tagungskonzeption: Henrike Schmidt (Berlin), Bisera Dakova (Sofia), Galin Tihanov (Manchester), Ludger Udolph (Dresden)

Gefördert von: VolkswagenStiftung, FU Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Osteuropa-Institut, Bulgarische Akademie der Wissenschaften

Veranstaltungsort:Clubhaus der Freien Universität Berlin, Goethestraße 49, 14163 Berlin, U-Bahnhof Krumme Lanke (U3)

Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Informationen: schmidth@zedat.fu-berlin.de

 

Kurzdarstellung | English | Български

Nach der Befreiung von der osmanischen Herrschaft (1878) durchläuft Bulgarien im ausgehenden 19. Jahrhundert ‚nationale Wiedergeburt’ und gesellschaftliche Modernisierung im Zeitraffer. Der Literatur kommt in diesem Kontext eine zentrale Funktion im Bereich der Nationenbildung zu. Gleichzeitig öffnet sie sich den gesamteuropäischen Entwicklungen im Bereich der Ästhetik und empfängt wesentliche Impulse aus dem französischen Symbolismus und der Wiener Moderne, aus dem deutschen Expressionismus und dem russischen Futurismus. Gesellschaftliche Funktionalisierung und ästhetische Emanzipation, literarischer Ethnozentrismus und Partizipation an der kosmopolitischen Kulturformation der Moderne – die Einschreibung in den Kontext der ‚Weltliteratur’ – fallen damit in einen Zeitraum von nur wenigen Jahrzehnten. In der Folge entwickelt sich eine spezifische Kultur der Inkorporation fremder kultureller Texte und ästhetischer Modelle.

Die zwecks Beschreibung der bulgarischen Moderne verwendeten Schlagworte der Fremdorientierung, des Hybriden und Randständigen weisen deutliche Bezüge zur postkolonialen Kulturkritik auf. Die Tagung nimmt den „semikolonialen Status des Balkans“ (Maria Todorova) kritisch in den Blick. Sie stellt die Frage nach der Berechtigung der These vom „imaginativen Kolonialismus“ (Vesna Goldsworthy), der tief in das Innere der Kulturen des Balkans eindringt und im Extremfall in Selbststigmatisierung mündet.

Während sich im Rahmen der postkolonialen Literaturkritik die vergleichende Imagologie mit dem Wechselspiel von Eigen- und Fremdbildern beschäftigt, setzt die Tagung einen Schwerpunkt im Bereich der Übernahme und Neu-Interpretation von ästhetischen Konzepten, literarischen Traditionen und Gattungsmodellen.

 

Programm:

Donnerstag, 06. November 2008, Eröffnungsveranstaltung

18.00-20.00 PANEL I: PERIPHERAL PERSPECTIVES. ‘MINOR LITERATURES’ ON THE BALKANS?
20.00 Empfang

Freitag, 07. November 2008

9.30-10.45 PANEL II: NATIONALKULTUR UND WELTLITERATUR IN BULGARIEN AN DER WENDE INS 20. JAHRHUNDERT
  • „Gotische Kirchen mit byzantinischen Kuppeln...“. Interkulturelle (Miss)Verständnisse in der bulgarischen Literatur um die Jahrhundertwende 1900, Nikolina Burneva (Veliko Tyrnovo)
  • Bedeutung, Funktion und Funktionalisierung des Begriffes „Weltliteratur" in der Literatur der bulgarischen Moderne (Trajanov, Slavejkov), Gabriele Tiemann (Veliko Tyrnovo)
10.45-11.15 Kaffeepause
11.15-12.30 PANEL II: NATIONALKULTUR UND WELTLITERATUR IN BULGARIEN AN DER WENDE INS 20. JAHRHUNDERT (Fortsetzung)
12.30-14.30 Mittagspause
14.30-15.45 PANEL III: AUF DER SUCHE NACH EINER NEUEN ÄSTHETIK
15.45-16.15 Kaffeepause
16.15-18.00 PANEL IV: INTERKULTURELLE UND INTERTEXTUELLE WECHSELWIRKUNGEN IN DER BULGARISCHEN MODERNE

Samstag, 08. November 2008

9.30-10.45 PANEL V: TEODOR TRAJANOV – EIN EXEMPLARISCHER ‚FALL’ DER BULGARISCHEN MODERNE?
10.45-11.15 Kaffeepause
11.15-12.30 PANEL V: TEODOR TRAJANOV – EIN EXEMPLARISCHER ‚FALL’ DER BULGARISCHEN MODERNE? (Fortsetzung)
12.30-14.30 Mittagspause
14.30-15.30 PANEL VI: ÜBERSETZUNG ALS KULTURTRANSFER. VORSTELLUNG VON ÜBERSETZUNGSPROJEKTEN
15.30-16.00 Kaffeepause
16.00-17.00 ABSCHLUSSDISKUSSION

The discourse on cybernetics is one of the most inspiring and thought-provoking intellectual currents in post-war science. As a truly interdisciplinary approach linking physics, psychology, computer science, sociology, philosophy and many disciplines more, its influence is topical in current epistemological understandings of “systemic” thinking. Although the history of cybernetics has been studied for the Western and Latin American context, cybernetics in the East European context has been brought to our fore only to some extent. Our workshop aimed to address cybernetics from an interdisciplinary point of view, linking historical and philosophical approaches with insights from literary and cultural studies. It is centered on the period from the early 1950s to the late 1970s and wants to draw attention to the peculiarities of Soviet and Socialist cybernetic thinking.

The Workhop took place on June 17, 2019 in Room JK 32/121, Habelschwertder Allee 45, Freie Universität Berlin.

Programme:  

13:00-13:00 Adress: Willi Reinecke

Panel 1 Chair: Ekaterina Tewes

13:30-14:15 Maxim Waldstein (Amsterdam): Soviet Cybernetics and the Structuralist Sturm und Drang: 1955-1963

14:15-15:00 Giulia Rispoli (Berlin): Cybernetics as aUniversal Theory of Nature: The Work of Axel Berg

Panel 2 Chair: Georg Witte

15:30-16:15 Clemens Günther (Berlin): Engineers of the Society: 'Social Cybernetics' in Dissident Discourse

16:15-17:00 Diana Kurkovsky West (Evanston): Analog Cybernetics': Did Second-Order Thinking Exist in the Soviet Union?

17:15-18:00 Benjamin Peters (Tusla): The Soviet Internet: Beyond the Vook

18:30-20:00 Matthias Senkel (Berlin): Dark Numbers (Reading in KL 29/208)

Internationale Tagung, 17.-18. Oktober 2008

Veranstalter

Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin

Konzept und Organisation

Jocelyn Holland und Susanne Strätling

Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft
Sonderforschungsbereich "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste"

Links zum Thema

Am 20.12.2018 fand an der HU Berlin eine Konferenz zum Thema „Popkultur und Provokation. Zur Philosophie und Poetik von Leningrad“ statt, die gemeinsam vom Institut der Slawistik der HU Berlin und der Kulturabteilung des OEI organisiert wurde.

Im Mittelpunkt stand die Ästhetik der bekanntesten zeitgenössischen Rockband und ihres Frontmannes Sergei Schnurows. Die Beiträge der internationalen Experten zum Thema behandelten sowohl politische und wirtschaftliche Aspekte der Band, untersuchten die umstrittenen Geschlechterdarstellungen aus gendertheoretischer Perspektive und verorteten Selbstdarstellungsmuster, Texte und Ästhetik kulturgeschichtlich, vor allem im Hinblick auf Traditionen der Avantgarde und der spätsowjetischen Untergrundkultur.

Die gemeinsame Diskussion zeigte dabei, wie sich das Schaffen der Band in den Spannungsfeldern von Kynismus und Zynismus, popkultureller Massenkultur und intellektueller Gegenkultur und subversiver Satire und der Affirmation automatisierter Provokation bewegt. Gerade die Unklarheit der Zuordnung der Band in diesen Polaritäten den kommerziellen und akademischen Reiz der Formation auszumachen.

Contemporary discussions about Eurasia as a geographical, cultural, economic and political sphere bring aspects of interrelations between regions, nations and empires in the former Soviet empire to the academic fore. Baku, Azerbaijan's capital, serves as one of the Soviet and post-Soviet prime examples to study the implications of such intercultural
exchanges.

Our workshop on 15th July 2019 aimed to historicize and differentiate Baku’s role as a contact ‘center on the edge’ by bringing examples of Russian-Azeri, Russian-Persian, Azeri-Persian and German-Azeri cultural relations together. Putting these case studies in relation to formative paradigms like multinational Soviet literature, cultural translation, national self-assertion or world literature, the discussion aims to elaborate and identify long-ranging continuities in self-conceptualization and imaginations of the city.

Place: HU Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2249A
No registration needed

Programme:

10:00 WELCOME ADDRESS: Torben Philipp (HU Berlin) & Clemens Günther (FU Berlin)

10:30 LEAH FELDMAN (Chicago): „On the Threshold of Eurasia“: Intertextual Encounters in the Caucasus

11:15 Coffee Break

11:30 ANAR IMANOV (Berlin): Geopoetics of Baku in Contemporary Russian Literature

12:15 TORBEN PHILIPP & CLEMENS GÜNTHER: Imaginations of Neft Daşları in Soviet Culture

13:00 Lunch break

14:30 VALENTINA SMIRNOVA (Berlin): Between Modernity and Backwardness:
Baku‘s Urban Space in Azerbaijani Films of the 1920s and 30s 15:15

IBRAHIM IBRAHIMOV (Rouen): Cinema, Identity, Religion: Azerbaijani Cinema as a Zone of Cooperation and Conflict in Elaboration of Religious Component of National Identity (1916-1956)

16:00 Coffee Break

16:30 Aesthetics of the Absurd: Filmscreening: „All for the Best“ by Vagif Mustafayev (1997)

17:15 ELMIR MIRZOEV (Berlin): Baku as a Macabre Space: İçərişəhər (Old city), Oilfields and Salt Lakes

18:00 GÜNAY RZAYEVA (Berlin): M. F. Achundov. Canonization of the writer in the toponymy of Baku in the late Soviet and post-Soviet period.

Zur Website des Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Zur Mediothek des Osteuropainstituts