Julia Metger

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Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin

Lehrstuhl für Geschichte Ostmitteleuropas

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Adresse
Garystraße 55
Raum 111
14195 Berlin

Sprechstunde

Mittwoch 10-12 Uhr

Curriculum Vitae
März 2008 - Juli 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin / Lehrstuhl für Geschichte Ostmitteleuropas
2002 – 2007

Studium der Osteuropäischen Geschichte, Politikwissenschaft und VWL an der FU Berlin und der Columbia University New York
Magisterarbeit: „Die Grünen und die unabhängigen Bewegungen in Ostmitteleuropa in den frühen 1980er Jahren: Getrennt durch den Eisernen Vorhang?“ 

1995 – 2002 Mitarbeiterin des Auswärtigen Amts in Bonn, Berlin, Budapest / Ungarn und Saratow / Russische Föderation
1995 – 1998 Studium an der Fachhochschule des Bundes, Bereich Auswärtige Angelegenheiten
1995 Abitur am Amos-Comenius-Gymnasium in Bonn

 

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Sommersemester 2014

31605: Sommer im Sozialismus. Ost-West-Kontakte im Kontext von Diktatur, Dissens und Alltag (mit Monika Baar)

Im Zuge dieser Veranstaltung fand eine Exkursion an den Plattensee in Ungarn statt. Hier finden Sie den Blog, in welchen die Studierenden ihre Eindrücke schicldern und reflekieren [Blog]

Wintersemester 2013/2014

31606 - Medien und Medienakteure im Kalten Krieg

Sommersemester 2013

31603 - Einführung in die Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas (II)

31608 - Geschichte und Öffentlichkeit in Ungarn. Zwischen offizieller Darstellung und alternativen Interpretationen: Link zum Blog der Budapest-Exkursion, die im Rahmen des Seminars stattfand.

Wintersemeser 2012/2013

31606 - Zwischen Krise und KSZE - Entspannungspolitik in Europa 1965-75

Sommersemester 2012

31603 - Einführung in die Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas (II)

Wintersemester 2011/2012

31607 - Die Breschnew-Jahre- Stabilisierung, Stagnation, Wandel?

Wintersemester 2009/2010

Projektkurs "Berlin-Kasan: Unity in Diversity?"

(WiSe 2009/2010 - SoSe2010)

Exkursionsberichte: Kasaner Staatliche Universität und campus.leben

 

31602 - Grundlagen der Osteuropäischen Geschichte

Sommersemester 2009

31604 - Neuere Ansätze in der Stalinismusforschung

Wintersemester 2008/2009

31602 - Einführung in die Geschichte des Russischen Reiches und der Sowjetunion

Forschung

Dissertationsprojekt: „Schlagzeile Moskau. Auslandskorrespondenten in der Sowjetunion während des Ost-West-Konflikts“ (Disputation am 5. Juni 2014)

Mit Blick auf die westlichen Auslandskorrespondenten in der Sowjetunion untersuchte ich die transnationalen Handlungs- und Kommunikationsräume einer Akteursgruppe, die als eine der wenigen westlichen Personenkreise während des Ost-West-Konflikts in Moskau lebte und arbeitete und den Informationsfluss von Ost nach West maßgeblich prägte. Im Zentrum der Studie standen die strukturellen Rahmenbedingungen, Informationsmöglichkeiten und Nachrichtenquellen, die Bedeutung von Zensur und Selbstzensur sowie die Arbeitsbedingungen und Handlungsfelder, in denen sich Auslandskorrespondenten während der Khruščëv- und Brežnev-Jahre bewegten. Dabei konnte ich zeigen, in welchem Kontext das in den westlichen Nachrichten kursierende Wissen über die Sowjetunion entstand, und die Rolle der Auslandskorrespondenten als nicht-traditionelle politische Akteure der internationalen Beziehungen während des Kalten Krieges beleuchten.

Amateurverfilmung als fiktive Mini-Fernsehserie: „Unser Mann in Moskau“ (4x10min, Uraufführung am 16. Dezember 2014). In der Verfilmung werden Teilaspekte des Dissertationsprojekts beleuchtet. Kurzbeschreibung: „Mitten im Kalten Krieg trifft im Sommer 1963 ein neuer Auslandskorrespondent in der sowjetischen Hauptstadt ein: Erich Kreuzberger. Schnell erkennt er, dass er bei seiner Arbeit auf die vielfältige Unterstützung der Menschen in seiner Umgebung angewiesen ist. Doch wer ist Kollege und wer Konkurrent, wer Freund und wer Agent?“

 

  • “Der Nervenkrieg hat hier jedenfalls zugenommen”. Westliche Moskau-Korrespondenten in der Ära Chruščëv und der Wandel der Zensurpraxis um 1960, in: Zeithistorische Forschungen 11 (2014) 1, S. 36-55.
  • Jenseits der Berichterstattung. Die Moskau-Korrespondenten als politische Akteure im Ost-West-Konflikt? In: Norman Domeier und Jörn Happel (Hg.), Auslandskorrespondenten. Journalismus und Politik 1900-1970, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 62 (2014) 5, S. 437-448.
  • Writing the Papers. How Western Correspondents Reported the First Dissident Trials in Moscow, 1965-1972, in: Robert Brier (Hg.), Entangled Protest. Transnational Approaches to the History of Dissent in Eastern Europe and the Soviet Union, Osnabrück 2013, S. 87-108.
  • ‚Die sieben noch in Freiheit befindlichen Mitglieder der Moskauer Helsinki-Gruppe forderten am Donnerstag…’ – Auslandskorrespondenten und Dissidenten in Moskau, 1966-1980, in: Duitsland Instituut Amsterdam (Hg.), Forschungsberichte 2010. Amsterdam 2011, S. 201-222.
  • Projektbeschreibung Dissertationsvorhaben: Auslandskorrespondenten im Ost-West-Konflikt, Moskau 1965-1985. In: Rundfunk und Geschichte 37 (2011) 1/2, S. 50-52.
  • Tagungsbericht: Voices of Freedom – Western Interference? 60 Years of Radio Free Europe in Munich and Prague. 28.04.2011-30.04.2011, München,

     in: H-Soz-u-Kult, 30.07.2011,

     http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3750; sowie in:

     Bohemia 51 (2011) 2, S. 448-452.

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