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Katja Rippert

Katja Rippert Foto

Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin

Lehrstuhl für Geschichte Ostmitteleuropas

Doktorand/in

E-Mail
katja.rippert[at]fu-berlin.de

2019/2020

Forschungsaufenthalt in Moskau, Russland (November bis Januar, gefördert vom DAAD)

Seit 2018

Doktorandin an der Freien Universität Berlin

Betreuerin: Prof. Dr. Gertrud Pickhan

2015–2017

Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

2013–2017

M.A.-Studium der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Staatlichen Lomonossow-Universität in Moskau, Russland

2010–2014

Studentische Mitarbeiterin bei Dr. Alexander C.T. Geppert, Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin

2009–2013

B.A.-Studium der Geschichte und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Studienpraktika in Athen, Griechenland

 

Arbeitstitel: „Unter den Rädern des Stalinismus. Der Einfluss Moskaus auf die Kommunistische Partei Griechenlands und das Schicksal griechischer ‚Politemigranten‘ in der Sowjetunion, 1927–1938“

 

Abstract:

 

Der Aufstieg des Stalin-Regimes und die gesellschaftlichen Umbrüche in der Sowjetunion ab Mitte der 1920er Jahre erschütterten die Kommunistische Internationale in ihren Grundfesten. Ebenso wie andere Sektionen wurde die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) von politischen Konflikten zerrissen, in denen sich Stalins Anhänger durchsetzten. Vor diesem Hintergrund untersucht das Dissertationsprojekt eine Frage, die jahrzehntelang ein „weißer Fleck“ in der Forschung war: Was geschah mit den griechischen Kommunisten, die in der Zwischenkriegszeit in die Sowjetunion emigrierten und nie wieder zurückkehrten? Die Arbeit geht dem Schicksal dieser „Politemigranten“ nach, die in der Sowjetunion zunächst studierten und arbeiteten, doch im Zuge des Großen Terrors 1936–1938 verfolgt wurden. Dabei analysiert sie zum einen den Prozess der „Stalinisierung“ der KKE unter dem Einfluss Moskaus in den 1920er und 1930er Jahren und untersucht zum anderen das Leben der griechischen Kommunisten, ihre Beziehung zu anderen Emigranten und zur griechischen Minderheit in der Sowjetunion sowie das Ausmaß der Repressionen. Als Quellenbasis dienen insbesondere bislang kaum ausgewertete russische Archivbestände, darunter Partei- und Geheimdienstakten.

 

 

English:

Working title: “Under the Wheels of Stalinism. Moscow’s Influence on the Communist Party of Greece and the Fate of Greek ‘Political Emigrants’ in the Soviet Union, 1927-1938”

 

Abstract:

The rise of the Stalin regime and the social upheavals in the Soviet Union in the mid-1920s shook the Communist International to its foundations. Like other sections, the Communist Party of Greece (KKE) was torn apart by political conflicts in which Stalin’s supporters prevailed. Against this background, this dissertation project examines a question that has been a “white spot” in research for many decades: What happened to the Greek Communists who emigrated to the Soviet Union in the interwar period and never returned? This dissertation traces the fate of these “political emigrants” who initially studied and worked in the Soviet Union, but were persecuted during the Great Terror of 1936–1938. On the one hand, it analyzes the process of “Stalinization” of the KKE under the influence of Moscow in the 1920s and 1930s. On the other hand, it examines the life of the Greek communists, their relationship to other emigrants and to the Greek minority in the Soviet Union, as well as the extent of repression. The research will be based to a large extent on Russian archival material, including party and secret service files, that has hardly been evaluated to this date.

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