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Vitali Taichrib

Foto Vitali Taichrib

Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin

Modulverantwortlicher

Adresse
Garystraße 55
Raum 111A
14195 Berlin

Sprechstunde

Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit

nach Vereinbarung

 

2006

Abitur am Fürstenberg-Gymnasium Donaueschingen

2006 – 2007

Wehrdienst

2007 – 2010

Bachelorstudium (Geschichte und Ostslavistik) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.

2010-2011

Praktika / freie Mitarbeit (Tageszeitung; Goethe-Institut St. Petersburg)

2011-2014

Masterstudium (Osteuropastudien) am Osteuropa-Institut, Freie Universität Berlin

Seit 2014

Doktorand bei Prof. Dr. Gertrud Pickhan

Seit 2016

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteuropa-Institut, Freie Universität Berlin

 

 

Wintersemester 2018/2019

31603: Einführung in die Geschichte Osteuropsa

31604: Siberia

Wintersemester 2017/2018

31603: Einführung in die Geschichte Osteuropas

Sommersemester 2017

31605: Das halbe Jahrhundert des Hungers - eine Sinnesgeschichte. Hungerkatastrophen in Russland und der Sowjetunion (1891-1946)

31801: Lernwerkstatt - Revolutionäres Osteuropa. Eine Region in Zeiten strukturellen Wandels.

Wintersemester 2016/2017

31602: Einführung in die Geschichte Osteuropas

31801: Lernwerkstatt - Revolutionäres Osteuropa. Eine Region in Zeiten strukturellen Wandels.

Sommersemester 2016

31604 - Die multiethnische „Kommunalka“. Ethnische Vielfalt in der Sowjetunion

 

Dissertationsprojekt: Veränderungen in der Wirklichkeitswahrnehmung der ländlichen Bevölkerung Russlands zwischen den Jahren 1914 und 1924

Es lässt sich darüber streiten, inwiefern das Jahr 1917 – das Jahr der Revolution in Russland – eine Epochengrenze in der Geschichte Russlands oder (Ost)Europas bildet. Der radikale politische und gesellschaftliche Wandel, den die Zeit des Ersten Weltkrieges, der Revolution und des Bürgerkrieges mit sich brachte, kann allerdings nicht angezweifelt werden.

Besonders deutlich wird dies, wenn das Leben der ländlichen Bevölkerung in den Fokus rückt. Innerhalb eines Jahrzehnts (1914-1924) erfuhren Lebenswelt und Alltag tiefgreifende Umwälzungen, die ansonsten in generationellen Zeiträumen ablaufen. Diese Umwälzungen beeinflussten die (Wirklichkeits-)Wahrnehmung der Bevölkerung des ländlichen Russlands in erheblichem Maße und veränderten die Art und Weise, wie gesehen und gehört, gerochen, geschmeckt und gefühlt wurde.

Nun ist dies keine rein theoretische Überlegung: Hinweise auf Veränderungen in der sinnlichen Wahrnehmung sind in zeitgenössischen Quellen (Egodokumente, Literatur) auffindbar – wenn man weiß, wie man danach suchen muss. Die Einnahme einer sinnesgeschichtlichen Perspektive mit interdisziplinären Charakterzügen ist bei der Suche nach Hin- und Beweisen unerlässlich.

So eröffnen sich neue Interpretationsmöglichkeiten nicht nur für die Geschichte der jungen Sowjetunion im Allgemeinen, sondern auch für den Beginn der Formierung einer sowjetischen Identität.

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Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften
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