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Warum Osteuropa?

Die Region Osteuropa ist für sich genommen ein durchaus heterogener und schwer einzugrenzender Raum. Grund dafür sind die unglaublich diversen Staaten und Kulturen, die der Region innewohnen. Dabei ist allein die Frage nach den Grenzen Osteuropas schwer zu beantworten. War dies in Zeiten sozialistischer Staaten in Europa noch problemlos feststellbar, ist die Beantwortung mittlerweile stark von der Perspektive der beantwortenden Person abhängig.

Eine Erforschung der Region muss dabei auch immer die zahlreichen Transformationsprozesse beachten, die seit dem Kollaps der Sowjetunion auf den Raum Osteuropa einwirken. Um ein umfassendes Bild Osteuropas zu erhalten, ist dabei eine Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven notwendig. Daher muss ein Studium der Region immer interdisziplinär gedacht werden, um die diversen Herausforderungen und Fragestellungen, die Osteuropa aufwirft, adäquat beantworten zu können.

Daher werden die Studierenden des Masterstudienganges Osteuropastudien in mehreren Disziplinen ausgebildet, wobei sie sich auf eine der Forschungsrichtungen Kultur, Geschichte, Soziologie, Politik und VWL spezialisieren. Während des Studiums lernen die Studierenden die Region jedoch auch aus den anderen Disziplinen kennen. Ziel ist es, Osteuropaexpert*innen auszubilden, die den Herausforderungen der heterogenen und vielschichten Region gewachsen sind und Problemstellungen richtig einordnen und lösen können.