Prof. Dr. Katharina Bluhm

Prof. Dr. Katharina Bluhm
Bildquelle: Foto: Michael Fahrig

Leitung der Abteilung Soziologie

Adresse
Garystraße 55
Raum 216
14195 Berlin
Sekretariat
Ina Mischke

Sprechstunde

In den Semesterferien findet einmal am Mittwoch, dem 27.07.2016 in der Zeit von 16-17 Uhr eine Sprechstunde statt.
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Alle weiteren Termine nach Vereinbarung mit Prof. Bluhm.



Bildquelle: Michael Fahrig

 

 

 

Berufserfahrung

Seit 01.10.2011
Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Osteuropa an der Freien Universität Berlin. Ruf an die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg abgelehnt.

Vom 01.10.2008 bis 30.09.2011
Professorin für Wirtschaftssoziologie an der Universität Osnabrück

01.10.2007-31.03.2008
Gastforschungsaufenthalt am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)

15.9. 2004-30.09.2008
Oberassistentin, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrgebiet Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie

01.11.2001-14.09.2004
Wissenschaftliche Assistentin, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrgebiet Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie

01.01.2000-31.12.2000
Projektmitarbeiterin, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Soziologie, Lehrgebiet Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie

01. 09.1999-31.07.2000
Gastwissenschaftlerin am Minda de Gunzburg Center for European Studies, Harvard University, Cambridge, M.A.

01.01.1997-31.12.2000
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Friedrich-Schiller-Universität Jena,Institut für Soziologie, gefördert im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms der Volkswagen-Stiftung

1994-1996
Postdoktorandenstipendium der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, AG „Transformationsprozesse in den neuen Bundesländer“, Berlin

01.07.1992-31.12.1993
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen

01.04.1990-31.03.1992
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Europäische und Nordamerikanische Studien (ZENS), Georg-August-Universität, Göttingen

01.3.1987-31.03.1990
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR, Berlin

 
Ausbildung

1979-1984
Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin

1983-1984
Studium an der Lomonossow-Universität in Moskau

1984
Dipl.-Philosophin, Humboldt-Universität zu Berlin

1984-1987
Forschungsstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin

1987
Dr. phil., Gesamtprädikat „magna cum laude”, Humboldt-Universität zu Berlin

2004
Dr. habil, Venia legendi für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

 
Drittmittelprojekte und Stipendien

Seit Juli 2008
Projektleiterin bzw. Mitarbeiter im Teilprojekt A2 „Ökonomische Eliten im erweiterten Europa: Rekrutierung, Karrieren und Handlungsorientierungen von Managern“, SFB 580, Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena

2006-2007
Projektleiterin „Rekrutierungsprobleme von Fach- und Führungskräften in mittelständischen Unternehmen“ finanziert v. Land Thüringen

2004-2008
Leiterin des Teilprojektes A2 „Generationswechsel im Management – Persistenz oder Wandel der Managementstrategien in Ost- und Westdeutschland“, SFB 580, Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena (zusammen mit Rudi Schmidt)

2000-2002
Drittmittelprojekt „Nationale Unternehmenskulturen und internationale Wettbewerbsstrategien“, gefördert von der EU Kommission (5. Rahmenprogramm) (inkl. Koordinationsaufgaben zwischen den fünf beteiligten Ländern)

1997-2000
Nachwuchsförderprogramm der Volkswagen-Stiftung mit dem Projekt: Grenzüberschreitende Restrukturierung und Arbeitspolitik deutscher Unternehmen in Mittelosteuropa

1991-1993
Verbundprojekt „Analyse des Transformationsprozesses der großchemischen Industrie Sachsen-Anhalts in mikro-, makro-ökonomischer, regionaler und sozialpolitischer Hinsicht“ der KSPW, Göttingen

1990-1991
Drittmittelprojekt „Bedeutung des DDR-Produktionsmodells für Pfade der industriellen Reorganisation – Vergleichende Fallstudien in zwei Kabelwerken“ zusammen mit dem SOFI unter Leitung von Horst Kern, Volkswagenstiftung

 
Ausgewählte ehrenamtliche Aktivitäten

Seit 2010
Mitherausgeberin der Online-Zeitschrift “Employment and Economy in Central and Eastern Europe” (emecon)

Seit 2008
Mitherausgeberin des Online-Journals der Sektion „Arbeits- und industriesoziologische Studien“ (AIS)

2008-2009
Vorstandsmitglied des SFB 580, FSU Jena

2006-2009
Vorstandsmitglied der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Seit 2003
Gutachtertätigkeit für Zeitschriften (Socio-Economic Review, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Journal for East European Management Studies, Industrielle Beziehungen)

Beiratsmitglied in drei Drittelprojekten der Hans Böckler Stiftung und der EU, Mitglied des Beirates (AG MOE) der Brenner-Stiftung zur jährlichen Vorbereitung der Konferenzen über Mittel- und Osteuropa (bis 2006)

 
Mitgliedschaften

Aktuell
Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS), Sektion Arbeits- und Industriesoziologie, Sektion Wirtschaftssoziologie, European Group for Organisational Studies (EGOS), Society for Advancement of Socio-Economics (SASE), German Industrial Relation Association (GIRA)

1989-1990
Mitglied des Medienkontrollrates der DDR, im Auftrag des Unabhängigen Frauenverbandes

Herbst 1989
Mitglied der Regierungskommission für ein neues Presse- und Mediengesetz der DDR, Repräsentantin des Unabhängigen Frauenverbands

Auswahl von Lehrveranstaltungen an der FU Berlin

  • Genese der post-sozialistischen Marktgesellschaften
  • Integration der post-sozialistischen Gesellschaften in die EU
  • Wohlfahrtsstaatsregime in Mittel- und Osteuropa
  • Wirtschaftseliten und die neuen Varianten des Kapitalismus in Mittel- und Osteuropa
  • Mafia, Market and State
  • Klassische Texte zur Ökonomie und Wirtschaftssoziologie
  • Organizational and Institutional Theory
  • Soziologische Ungleichheitstheorien und sozialer Wandel in Mittel- und Osteuropa
  • Master- und Forschungskolloquium

Forschungsschwerpunkte:

  • Spielarten des Kapitalismus, Sozialpolitik und Arbeitsbeziehungen
  • Wirtschaftseliten im internationalen Vergleich
  • Neokonservatismus in Osteuropa
  • Institutionelle Einbettung von Unternehmen und Zivilgesellschaft
  • Informalität


Laufende und kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte

 
Forschungsvorhaben: Ökonomische Eliten im erweiterten Europa: Rekrutierung, Karrieren und Handlungsorientierungen von Managern

Projektteam: Michael Behr; Katharina Bluhm; Bernd Martens; Ralph Lungwitz und Vera Trappmann
Laufzeit: Juli 2008 bis Juni 2012 (3. Förderphase)

Förderung: DFG, Sonderforschungsbereich 580 „Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch”

Ausgangspunkt des A2-Projektes bildete die These einer doppelten Transformation, bei der die Transformation vom Plan zum Markt in Ostdeutschland von einer Erosion der koordinierten Marktwirtschaft oder des „Rheinischen Kapitalismus” überlagert wird. Untersucht haben wir, inwieweit die Führungskräfte mittelständischer Industrieunternehmen angelsächsische Leitbilder des „Shareholder Value”, die bei den deutschen Großunternehmen inzwischen verbreitet sind, übernehmen, was treibende Kräfte für einen Konzeptwechsel im Management sind, und welche Ost-West-Differenzen sich in der Unternehmensführung perpetuieren. Kernstück des Projektes stellt ein Panel dar, das bisher zwei Wellen aufweist (2002 und 2005) und durch vertiefende, qualitative Interviews vor allem mit Geschäftsführern begleitet wurde.

Als zentrale Ergebnisse der ersten beiden Projektphasen lassen sich festhalten: Trotz geringem Gewicht neuer institutioneller Investoren und geringem direkten Einfluss der Kapitalmärkte hat die Bedeutung renditeorientierter, betriebswirtschaftlicher Instrumentarien und Kriterien für die Unternehmensführung im industriellen Mittelstand zugenommen. Auch wenn der Mittelstand das Shareholder-Value-Konzept als Ideologie der Großen oftmals ablehnt, beeinflusst die betriebswirtschaftliche Professionalisierung und Formalisierung der Unternehmensführung die Definition von Unternehmenszielen. Während hierbei Ost-West-Differenzen kaum eine Rolle spielen, sind sie umso relevanter bei den Akteuren selbst. Die Geschäftsführer ostdeutscher Unternehmen sind immer noch wenngleich mit abnehmender Tendenz überwiegend Ingenieure und setzen in ihrem Führungsverständnis stärker auf die Legitimierung von Entscheidungen gegenüber Mitarbeitern durch herausgehobenes Fachwissen. Unsere Panelanalysen belegen zudem die Stabilität der während der ersten Projektphase gefundenen, gesellschaftspolitischen Orientierungsmuster („Konkurrenzkapitalisten” und „soziale Marktwirtschaftler”, mit einer Dominanz des ersten unter den Ostdeutschen, siehe Graphik). Doch trotz dieser weit verbreiteten, marktaffinen Einstellungen zeichnet ostdeutsche Unternehmensleiter häufig ein Bewusstsein ihrer besonderen Rolle als Akteure im Transformationsprozess aus, das als Verantwortungsgefühl gegenüber der Region, dem Betrieb oder den Beschäftigten geäußert wird.

In der dritten Förderperiode werden die Ergebnisse aus den vorherigen Phasen stärker in den Kontext der international vergleichenden Eliten- und Transformationsforschung gestellt. Dazu weiten wir die Erhebung auf Mittelosteuropa, das heißt auf Polen und Ungarn, aus, und können so Unterschiede und Gemeinsamkeiten der ostdeutschen mit anderen mitteleuropäischen Konstellationen nach Abschluss der Transformation prüfen. Neben klassischen Fragen der Elitenrekrutierung und -karrieren wird neu die Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung untersucht, mit der Wirtschaftseliten ihr Agieren gesellschaftlich legitimieren und ihre Definition von Unternehmenszielen begründen. Damit setzen wir die kapitalismustheoretische Fragestellung des A2-Projektes fort.

In der dritten Phase werden systematisch auch Manager aus Großunternehmen in die Untersuchung einbezogen, um stärker als bisher den Einfluss von Unternehmensgröße und Eigentum auf Rekrutierung, Karrieremuster und Handlungsorientierungen in den Blick zu nehmen. Die bewährten Methoden der Telefonbefragung und qualitativer Leitfadeninterviews werden beibehalten. Das Panel wird mit leichten Modifikationen fortgeführt. Zudem kooperieren wir mit anderen Projekten bei einer geplanten Bevölkerungsbefragung, in der Einschätzungen von Eliten durch die Bevölkerung erhoben werden.


Professionalisierungs- und Rekrutierungsstrategien für Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen

Projektteam: Katharina Bluhm, Peter Demmler, Vera Trappmann
Laufzeit: 01. 06. 2006 bis 31. 12. 2007
Förderung: Land Thüringen

Gegenstand des Forschungsvorhabens sind Professionalisierungs- und Rekrutierungsstrategien für Führungskräfte im Mittelstand. In der soziologischen Managementforschung wurde der Dominanz von juristischen, technischen und naturwissenschaftlichen Qualifikationen ein entscheidender Beitrag bei der Konstituierung der deutschen konsensorientierten und techniklastigen Produktionsweise zugesprochen. Für die großen Unternehmen hat sich dies in den 1990er Jahren zu Gunsten von wirtschaftswissenschaftlichen Qualifikationen verschoben. Gleichzeitig nahmen Hauskarrieren gegenüber externer Rekrutierung ab. Darin wird eine Triebkraft gesehen, warum das Topmanagement in den 1990er Jahren die Shareholder-Value-Orientierung als modernes Managementkonzept angenommen und die Vermarktlichung aktiv vorangetrieben hat. Ob und inwieweit sich ähnliche Trends für den Mittelstand beobachten lassen, soll im Zentrum des Projektes stehen. Auf der Grundlage einer standardisierten Befragung in ausgewählten Sektoren soll neben der aktuellen sozio-demographischen Struktur der Führungskräfte untersucht werden, welche Rekrutierungswege mittelständische Unternehmen beschreiten, um geeignete Führungskräfte zu gewinnen. Auch sollen die Karriereverläufe von Führungskräften unter dem oben erwähnten Aspekt erforscht werden. Das Projekt  ist inhaltlich wie methodisch mit dem Teilprojekt A 2 des SFB 580 vernetzt.

Download der Kurzzusammenfassung der Ergebnisse: Professionalisierungs- und Rekrutierungsstrategien für Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen


National Corporate Cultures and International Competitivness Strategies-The Challenge of Globalisations for European SMEs

Projektteam: Rudi Schmidt (Leitung/Sprecher); Katharina Bluhm; Bernd Teufel
Laufzeit: 1.3. 2000- 31.1.2002
Förderung: EU Kommission (5. Rahmenprogramm)

Download des Berichtes: EU RESEARCH ON SOCIAL SCIENCES AND HUMANITIES

 

  • Spielarten des Kapitalismus, Sozialpolitik und Arbeitsbeziehungen
  • Wirtschaftseliten im internationalen Vergleich
  • Neokonservatismus in Osteuropa
  • Institutionelle Einbettung von Unternehmen und Zivilgesellschaft

Informalität

Monographien

2007  Bluhm, K.: Experimentierfeld Ostmitteleuropa? Deutsche Unternehmen in Polen und der Tschechischen Republik. Wiesbaden: VS-Verlag. Inhalt & Einleitung

1999  Bluhm, K.: Zwischen Markt und Politik. Probleme und Praxis von Unternehmenskooperation in der Transitionsökonomie, Opladen: Leske+Budrich. Auszug


Herausgeberschaften

2014 Bluhm, K.; Martens, B.; Trappmann, V. (eds.): Business Leaders and New Varieties of Capitalism in Post-Communist Europe. Routledge. 272 S.

2010   Best, H.; Bluhm, K.; Fritsch, M., Silbereisen R.K. (eds.): Transitions – Transformations: Trajectories of Social, Economic and Political Change after Communism / Transitionen – Transformationen: Trajektorien des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Wandels nach dem Kommunismus. Historische Sozialforschung (HSR), 35 (2). Titel & Inhalt

2008   Bluhm, K.; Schmidt, R. (eds.): Change in SMEs: Towards a New European Capitalism?, Houndmills: Palgrave. Review

2008   Bluhm, K. ; Trappmann, V. (eds.): Business Elites in Central Eastern Europe, in: Journal for East European Management Studies, 16 (4).

1996   Bluhm, K. (Hg.): Nach dem Fordismus, Berliner Debatte Initial, Schwerpunktheft, 7 (6).


Aufsätze in referierten Zeitschriften

2016  Bluhm, K.: Modernisierung, Geopolitik und die neuen russischen Konservativen, in: Leviathan, 1/2016, 36-64.

2011   Bluhm, K.; Martens, B.; Trappmann, V.: Business Elites and the Role of Companies in Society. A Comparative Study in Poland, Hungary and Germany, in:  European-Asia Studies, 63 (6), 1011-1032.

2010  Bluhm, K.: Theories of Capitalism Put to the Test: Introduction to a Debate on Central and Eastern Europe, in: HSR, 35 (2), 197-217.

2009  Bluhm, K.; Martens, B.: Recomposed Institutions. Smaller Firms Strategies, Shareholder-Value Orientation and Bank Relationships in Germany, in: Socio-Economic Review, 7 (4), 1-20.

2008  Bluhm, K.; Trappmann, V.: Economic Elites in Enlarged Europe, in: Journal for East European Management Studies, 16 (4), 282-291.

2006  Bluhm, K.: Auflösung des Liberalisierungsdilemmas – Arbeitsbeziehungen Mittelosteuropas im Kontext des EU-Beitritts, in: Berliner Journal für Soziologie, 16 (2), 171-186.

2001  Bluhm, K.: Exporting or Abandoning the ‘German Model’? Labour Policies of German Manufacturing Firms in Central Europe, in: European Journal of Industrial Relations, 7 (2), 153-173.

2000  Bluhm, K.: Reemerged Small-Business Capitalism: The East German Transition Reviewed, in: German Politics and Society, Fall 2000, 49-118.


Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

2014 Bluhm, K.; Martens, B.; Trappmann, V.: The long shadow of the ´German model`: business leaders in social and institutional change. in: Bluhm, K.; Martens, B.; Trappmann, V. (eds.): Business Leaders and New Varieties of Capitalism in Post-Communist Europe. Routledge, ch. 4.

2014 Bluhm, K.; Martens, B.: From ´deputy revolution`to markets for executives? Social origin, careers and generational change of business leaders twenty years after regime change. in: Bluhm, K.; Martens, B.; Trappmann, V. (eds.): Business Leaders and New Varieties of Capitalism in Post-Communist Europe. Routledge, ch. 5.

2014 Bluhm, K.; Trappmann, V.: Varying concepts of corporate social responsibility: beliefs and practises in Central Europe. in: Bluhm, K.; Martens, B.; Trappmann, V. (eds.): Business Leaders and New Varieties of Capitalism in Post-Communist Europe. Routledge, ch. 7.

2014 Bluhm, K.: The social role of business in Central Europe, in: Aspen Review Central Europe, 3/2014, 72-75.

2012   Bluhm, K.; Martens, B.; Trapmman, V.: Business Elites and the Role of Companies in Society: A Comparative Study of Poland, Hungary and Germany, in: D. Lane (eds.): Elites and Identities in Post-Soviet Space. Routledge Europe Asia Studies, vol. 63, ch.6.

2011   Bluhm, K.; Martens, B.: The Restorarion  of a Family Capitalism in East Germany and Some Possible Consequences, in: I. Stamm; P. Breitschmidt; M. Kohli (eds.): Doing Succession in Europe. Generationl Transfers in Family Businesses in Comparative Perspective. Zürich: Schulthess, 129-152.

2010  Bluhm, K.; Trappmann, V.: Varianten des Kapitalismus in Ostmitteleuropa. Varianten und externe Einflüsse. Eine Literaturkritik, in: Osteuropa, 60 (6), 61-74.

2009  Bluhm, K.: The Dilemma of Labour-Relations Liberalisation in East-Central Europe Before and After EU Enlargement, in: M.A. Moreau; M. E. Blas López (eds.): Restructuring in the New EU Member States. Social Dialogue, Firms Relocation and Social Treatment of Restructuring, Bern et al.: P.I.E., 59-79.

2009  Martens, B.; Bluhm, K.; Trappmann, V.; Demmler, P.: Leiharbeit und Befristung im Kontext mittelständischer Arbeits- und Führungskräftepolitik, in: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, 18 (2), 137-150.

2009  Bluhm, K.; Demmler, P.; Trappmann, V.: Attraktiver Mittelstand. In: Personal, (3), 6-7. download

2008  Bluhm, K.: Corporate Social Responsibility. Zur Moralisierung der Unternehmen aus soziologischer Perspektive, in: A. Maurer; U. Schimank (Hg.): Die Gesellschaft der Unternehmen – die Unternehmen der Gesellschaft, Wiesbaden: VS-Verlag, 144-163.

2008  Bluhm, K.; Schmidt, R.: Why Should the Varieties Literature Grant Smaller Firms More Attention? An Introduction, in: K. Bluhm; R. Schmidt (eds.): Change in SMEs: Towards a New European Capitalism?, Houndmills: Palgrave, 1-14.

2008  Bluhm, K.; Martens, B.: Change Within Traditional Channels: German SMEs, the Restructuring of the Banking Sector, and the Growing Shareholder-Value Orientation”, in: K. Bluhm; R. Schmidt (eds.), 39-57.

2008  Becker, K.; Bluhm, K.; Martens, B.: Unternehmensführung in den Zeiten des „Shareholder Values”: Zum Wandel des industriellen Mittelstands, in: R. Benthin; U. Brinkmann (Hg.): Unternehmenskultur und Mitbestimmung: Betriebliche Integration zwischen Konsens und Konflikt, Frankfurt a.M./ New York: Campus, 213-242.

2008  Bluhm, K.: Von der Notgemeinschaft zum Familienunternehmen. Sozialer Gestaltwandel ostdeutscher Industriebetriebe nach der Wende. In: W. Bergsdorf; F. Ettrich; H.H. Kill; S. Lochthofen (Hg.): Deutsche Einheit. Ein Projekt. Weimar: Verlag der Bauhaus Universität, 155-174. download

2007  Bluhm, K.: Dealing with the Regulation Gap. Labour Relations in Polish and Czech Subsidiaries of German Companies, in: A.-M. Legloannec (ed.): Non-State Actors in International Relations: The Case of Germany, Manchester: Manchester University Press, 176-194.

2007  Bluhm, K.; Geicke, A.: Gesellschaftliches Engagement im Mittelstand – altes Phänomen oder neuer Konformismus? in: Berliner Debatte Initial, 18 (4/5), 27-36.

2006  Bluhm, K.: Kostenorientierte Arbeitspolitik und lokale Bindung – Strategien deutscher Unternehmen in Mittelosteuropa, in: WSI-Mitteilungen, 8/06, 1-6. download

2005  Bluhm, K.: Institution, Organisation und Strategie. Konzepte institutioneller Einbettung von Unternehmenshandeln, in: M. Faust; M. Funder; M. Moldaschl (Hg.): Organisation der Arbeit, München: Hampp, 251-274.

2003  Bluhm, K.; Dörrenbächer, C.: Systematischer Modelltransfer oder emergenter Wandel – Standortentwicklung und Arbeitspolitik des Siemens-Konzerns in Mittel- und Osteuropa, in: C. Dörrenbächer (Hg.): Modelltransfer in multinationalen Unternehmen – Strategien und Probleme grenzüberschreitender Konzern­integration, Berlin: Edition Sigma, 77-112.

2003  Bluhm, K.: Flucht aus dem deutschen Modell? Arbeitsbeziehungen in polnischen und tschechischen Tochtergesellschaften, in: J. Beyer (Hg.): Vom Zukunfts- zum Auslaufmodell. Die deutsche Wirtschaftsordnung im Wandel, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 214-236.

2003  Bluhm, K.; Schmidt, R.; Teufel, B.: Kooperationen und Unterstützungsnetzwerke im Internationalisierungsprozess von europäischen Unternehmen, in: H. Hirsch-Kreinsen; W. Wannöffel (Hg.): Praktiken und Besonderheiten internationaler Zusammenarbeit. Berlin: Edition Sigma, 89-110.

1997  Bluhm, K.: Zerlegungspolitik ‚von oben’ und spontane Atomisierung ‚von unten’. Zur Spezifik der industriellen Transformation Ostdeutschlands, in: J. Wielgohs; H. Wiesenthal (Hg): Einheit und Differenz. Die Transformation Ostdeutschlands in vergleichender Perspektive, Berlin: Berliner Debatte Wissenschaftsverlag, 100-113.

1997  Bluhm, K.: Entstehungsbedingungen regionaler Unterstützungsnetzwerke, in: Biss Public, H. 23/24, 13-32.

1996  Bluhm, K.: Konturen der Fordismusdebatte, in: Berliner Debatte Initial, 7 (6), 3-9.

1996  Bluhm, K.: Regionale Strategien unter Handlungsdruck – ostdeutsche Arbeitgeberverbände im Dezentralisierungsprozess der industriellen Beziehungen, in: J. Bergmann; R. Schmidt (Hg.): Industrielle Beziehungen – Institutionalisierung und Praxis unter Krisenbedingungen, Opladen: Leske+Budrich, 135-160.

1995  Bluhm, K.: Wer darf mit ins West-Boot? Geteilte Integration in die westdeutsche Arbeitsgesellschaft, in: F. Hengsbach; M. Möhring-Hesse (Hg.): Eure Armut kotzt uns an! Solidarität in der Krise? Frankfurt a. M.: Fischer-Verlag, 38-51.

1995  Bluhm, K.: Regionale Unterstützungsnetzwerke in der ostdeutschen Industrie – Der Interessenverband Chemnitzer Maschinenbau, in: H. Wiesenthal (Hg.): Einheit als Interessenpolitik. Studien zur sektoralen Transformation Ostdeutschlands, Frankfurt a. M./ New York: Campus, 160-193.

1995  Bluhm, K.: Arbeitsorientierungen im Umbruch, in: D. Dathe (Hg.): Wege aus der Krise der Arbeitsgesellschaft, 4. Tagung zur Sozialunion in Deutschland, Berlin: Berliner Debatte, 48-57.

1993  Bluhm, K.: Ostdeutsche Mentalität und wirtschaftliches Handeln – Grenzen eines Themas, in: J. Mayer (Hg.): Die unsichtbaren Hände – Kultur und Mentalität im wirtschaftlichen Transformationsprozess Ost- und Westdeutschlands, Loccumer Protokolle, H. 20, 65-68.

1993  Voskamp, U.; Bluhm, K.; Wittke, V.: Industriepolitik als Experiment – Erfahrungen aus der Restrukturierung der großchemischen Industrie in Sachsen-Anhalt, in: WSI-Mitteilungen, H.10, 648-666.

1993  Wittke, V.; Voskamp, U.; Bluhm, K., Den Westen überholen, ohne ihn einzuholen? – Zu den Schwierigkeiten bei der Restrukturierung der ostdeutschen Industrie und den Perspektiven erfolgversprechender Reorganisationsstrategien, in: R. Schmidt (Hg.): Der Transformationsprozess in den neuen Bundesländern, Berlin: Akademie Verlag, 131-154.

1992  Bluhm, K.: Strukturelle und soziale Mitgegebenheiten in der Transformation der ostdeutschen Industrie, in: D. Ipsen; E. Egbert (Hg.): Ökonomische und rechtliche Konsequenzen. Probleme der Einheit, Bd. 8, Marburg: Metropolis-Verlag, 23-39.

1992  Bluhm, K.; Voskamp, U.: VEB im Umbruch – Probleme betrieblicher Reorganisation in Industriebetrieben der ehemaligen DDR, in: Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.V. (Hg.): Qualifizierung und betrieblicher Strukturwandel – Probleme der empirischen Forschung in den fünf neuen Bundesländern – Erfahrungen und Perspektiven: Dokumentation einer Fachtagung des Bundes­ministeriums für Bildung und Wissenschaft in Berlin-Müggelsee am 13. und 14.6.1991, Bochum: Neres Verlag, 21-27.

1992  Bluhm, K.: Von den Schwierigkeiten der Zuspitzung. Eine Replik auf Udo Tietz’ hilfloser Antistalinismus bei Bert Brecht, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 40 (6), 679-688.

1991  Bluhm, K.: Vom gescheiterten zum nachholenden Fordismus?, in: Berliner Debatte Initial,  2 (3), 251-260.

1990  Bluhm, K.: Jenseits des Nebels der Zukunft: Eine geschichtsmächtige Kontroverse neigt sich dem Ende, Leviathan. Zeitschrift für Sozialwissenschaft. 18 (2), 198-201.

1989  Bluhm, K.: Arbeitsteilung im Umbruch. Grundkonzepte zur Gestaltung der Arbeitsteilung im unmittelbaren Produktionsprozess des modernen Kapitalismus, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 37 (8), 700-709.


Forschungsberichte/Working Papers/Besprechungen

2015   Bluhm: Economic Actors and Liberal Dependent Capitalism, in: Journal of Economic Sociology, 16 (4), 138 – 147. download

2008  Bluhm, K.; Demmler, P.; Martens, B.; Trappmann, V.: Fach- und Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen: Bedarf, Rekrutierung und Bindung. Institut für Soziologie, Working Papers: Economic Sociology Jena, 6/2008, FSU Jena. download

2008  Bluhm, K.: Interessen in der globalisierten Arbeitswelt. Tagungsbericht der Sektion Arbeits- und Industriesoziologie, in: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, 17 (3), 225-227.

2007  Martens, B./Bluhm, K.: „Shareholder Value” ohne Aktionäre? Diffusion und mögliche Folgen wertorientierter Unternehmenssteuerung im industriellen Mittelstand. In: Working Papers: Economic Sociology Jena, 2(2007, FSU Jena. download

2005  EU Research on Social Sciences and Humanities: National Corporate Culture and International Competitiveness Strategies – the Challenge of Globalisation for European SMEs. EU: Brussel. (zusammen mit R. Schmidt u.a.).  download

2000  Bluhm, K.: East-West Integration and the Changing German Production Regime: A Firm-Centered Approach, Paper Program on Central and Eastern Europe Working Paper Series, H. 53, Minda de Gunzburg Center for European Studies, Cambridge: Harvard University, 21 S.

2000  Bluhm, K.: Capitalism without Capitalists? A Bottom-Up View of Industrial Transformation in East Germany, Program for Study of Germany and Europe, H. 00.1, Minda de Gunzburg Center for European Studies Working Paper, Cambridge: Harvard University, 32 S.

1997  Bluhm, K.: Vertriebs- und Marketingkooperation in mittelständischen Unter­nehmen in den neuen Bundesländern in: B. Lutz (Hg.): Kooperation zwischen Konkurrenten, Forschungsberichte der Universität Halle.

1996  Regional Strategies of Employers’ Associations and the Decentralization of Industrial Relations in East Germany, in: H. Wiesenthal (Hg.) Organized Business Interests as Outcomes and Agents of Socio-Economic Transformation in East and East Central Europe, Forschungsberichte der AG Trap, H. 7, 65-71.

1994  Bluhm, K.; Voskamp, U.; Wittke, V.: Die Restrukturierung der technischen Bereiche in der großchemischen Industrie Sachsen-Anhalts – Entwicklungs­stand und Perspektiven, in: Der Transformationsprozess der großchemischen Industrie Sachsen-Anhalts. Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt, H. 4, 46-56.

1994  Bluhm, K.: Verkaufen – Verramschen – Kaufen? Nachrufe auf die Treuhand, in: Berliner Debatte Initial, 5 (2), 89-94.

1993  Bluhm, K.; Voskamp, U.; Wittke, V.: Die Restrukturierung der technischen Bereiche in der großchemischen Industrie Sachsen-Anhalts – Entwicklungs­stand und Perspektiven im Herbst 1992, Forschungsbericht des Verbundprojektes „Analyse des Transformationsprozesses der großchemischen Industrie Sachsen-Anhalts in mikro-, makroökonomischer, regionaler und sozialpolitischer Hinsicht” der KSPW, Göttingen.

1991  Bluhm, K.; Kern, H.; Land, R.; Voskamp, U.; Wittke, V.: Die Bedeutung des DDR-Produktionsmodells für Pfade der industriellen Reorganisation – Vergleichende Fallstudien in zwei Kabelwerken, Projektbericht, Göttingen.

1990  Bluhm, K.: Instrument der Öffentlichkeit als vierte Gewalt. Nachruf auf den Medienkontrollrat der DDR, in: Frankfurter Rundschau, 18.9.1990, 217.

1989  Bluhm, K.: Studie zur Integration der Sozialwissenschaften in den Produktions- und Reproduktionsprozess des modernen Kapitalismus im 20. Jahrhundert, Berlin, Akademie der Wissenschaften.

1987  Bluhm, K.: Funktionen der Kategorie Arbeitsteilung bei der Erfassung des Eigentums im unmittelbaren Produktionsprozess (philosophisch-methodologische Probleme). Disser­tation, Humboldt-Universität zu Berlin.

1983  Hoffmann (Bluhm); K., Nünke, N.: Automatisierung und Herausbildung eines neuen gesellschaftlichen Produzenten in der unmittelbaren Produktion, Humboldt-Universität zu Berlin, Berichte, H. 17, 52-63.

Blog der UCL

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