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Accounting for State Building, Stability and Violent Conflict (CSCCA)

Das Projekt “Accounting for State-Building, Stability and Violent Conflict” (CSCCA) frag nach den Rahmenbedingungen für erfolgreiches oder gescheitertes Management von Konfliktpotentialen in den Gesellschaften des Kaukasus und Zentralasiens. Zeitlich bewegt sich das Projekt im Kontext der Wiederherstellung von Staatlichkeit nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums. Die Grundannahme der Analyse ist die Hypothese, dass in Staaten mit schwach ausgeprägten institutionellen Fähigkeiten und mangelhafter Bereitstellung von öffentlichen Gütern die Gefahr des Auftritts von gewalttätig ausgetragenen Konflikten sehr hoch ist. Andererseits können Gewaltkonflikte aber auch eine Strategie zur Etablierung von Regimestabilität sein. Deshalb sind sie oft Begleiterscheinungen von Staatsbildungsprozessen.
Das Projekt wird von der Volkswagen Stiftung finanziert und durch eine Kooperation zwischen dem Osteuropa-Institut und dem Institut für Ethnologie der FU Berlin implementiert.