Charlottengrad und Scheunenviertel


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Teilprojekte

Sechs Teilprojekte befassen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem russisch-jüdischen, mit dem jiddischen und dem hebräischen Berlin. In allen werden Verbindungen untereinander und zur deutschen Gesellschaft thematisiert.

Die Arbeitsteilung der Forschergruppe basiert auf der Annahme, das osteuropäisch-jüdische Berlin lasse sich als dynamische, in verschiedene Milieus und Sprachgemeinschaften gegliederte Lebenswelten betrachten, die für die Migranten ein komplexes politisches, soziales und kulturelles Aktionsfeld darstellte, wo sich Netzwerke bildeten und Diskurse entstanden.

Der soziokulturellen Gliederung entsprachen die politischen Orientierungen und die topographische Ordnung des osteuropäisch-jüdischen Berlin. Das liberale, weltoffene Bürgertum sprach russisch oder auch deutsch und siedelte vorwiegend in ‚Charlottengrad‘ im Berliner Westen. Die ärmeren Migranten lebten meist im Scheunenviertel, und redeten jiddisch miteinander. Bekannte zionistische Literaten wohnten in Friedenau, das sie hebräisch als ‚Newe Schalom’, Ort des Friedens, bezeichneten.

Die Teilprojekte

Projekte im Rahmen der deutsch-russischen Partnerschaft

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Stand: 14.02.2011

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