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Ildar Kharissow: "Tonaufnahmen turkotatarischer Kriegsgefangener aus dem Ersten Weltkrieg"

Vortrag | 18.01.2017 | 18:00 Uhr | Institut für Asien- und Afrikawissenschaften (IAAW)

 Image courtesy of Pixomar at FreeDigitalPhotos.net

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In den Phonogrammarchiven in Wien und Berlin sowie im Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin befinden sich Tondokumente, die in den Kriegsgefangenenlagern Deutschlands und Österreichs während des Ersten Weltkrieges aufgenommen wurden. Unter den Kriegsgefangenen waren auch Angehörige der Turkvölker, die in der Kaiserlich-Russischen Armee dienten: Wolgatataren, Krimtataren, Baschkiren, Tschuwaschen, Kumyken, Turkmenen, Kirgisen und andere. Gegenstand des Vortrages sind die Hintergründe und Umstände dieser Aufnahmen. Anhand ausgewählter Text- und Musikbeispiele wird auch dargestellt, welchen Wert die damaligen Tonaufzeichnungen für die heutige Forschung haben.

ldar Kharissow studierte Musikwissenschaft und Musikethnologie in Kasan und schloss ein Zweitstudium in Musikethnologie und Turkologie an der Freien Universität Berlin ab. Er unterrichtete musikwissenschaftliche und turkologische Fächer an der Staatlichen Musikakademie in Kasan sowie am Institut für Turkologie an der FU Berlin und nahm an zahlreichen wissenschaftlichen und künstlerischen Projekten in Deutschland und Russland teil.



Zeit & Ort:

Mittwoch, 18.01.2017  |  18:00 c.t. Uhr

Institut für Asien- und Afrikawissenschaften (IAAW)
 Invalidenstraße 118, Raum 507 (5. OG)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Schlagwörter

  • Polen, Deutschland, Projekt, Wissenschaft, Geschichte