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CHB Residency #1: Hajnalka Tarr

Finissage der Ausstellung | 02.06.2017 | Collegium Hungaricum Berlin

Foto: Vica Barta.

Foto: Vica Barta.

Hajnalka Tarr versucht mit ihrer Arbeit die abstrakte Welt ein wenig greifbarer zu machen. Die Beziehung zwischen der objektiv wahrgenommenen und der subjektiv erfahrbaren Wirklichkeit, beschäftigen sie, sowohl als auch die Unbeweglichkeit der über die Realität geformten Vorstellungen. Die von den sichtbaren konkreten und fixen Dingen ausgehenden Illusionen faszinieren sie. Sie denkt in Flächen durchdringenden Koordinaten, Strukturen und Projektionen. Die verborgene Bedeutung, der stille Inhalt, bzw. das unsichtbare Innere, reizt sie zunehmend in dieser immer oberflächlicher, lauter und aggressiver wirkenden Welt.

Die im Collegium Hungaricum Berlin an vier Standorten angebrachte zusammenhängende Installation ist das Ergebnis eines persönlichen Entwicklungsprozesses. Die komplexe und intime Arbeit, die sich während der einmonatigen schöpferischen Tätigkeit im CHB Residenzprogramm abgezeichnet hat, zeugt von einer Bandbreite an technischem Wissen und bietet einen umfassenden Blick auf die Denkmethoden der kreativen Schöpferin. Das Gebilde besteht - passend zum geometrischen Charakter des Gebäudes - aus simplen Materialien und Formen und weist vier Einzelarbeiten auf, die jeweils für sich stehend oder im Vergleich mit den anderen Werken interpretiert werden können.

Das CHB Residency - ein künstlerisches Residenzprogramm - startete im Herbst 2016 im Collegium Hungaricum Berlin. Innerhalb des Programmrahmens werden jährlich zwei Künstler/innen dazu eingeladen, während eines einmonatigen Aufenthaltes in Berlin, die Räume des CHB als Arbeitsfläche zu nutzen. Die Ergebnisse können anschließend ein halbes Jahr lang vor Ort besichtigt werden.



Zeit & Ort:

Freitag, 02.06.2017  

CHB - Collegium Hungaricum Berlin
Dorotheenstraße 12
10117 Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.

Schlagwörter

  • Ausstellung
  • Berlin
  • Freier Eintritt
  • Kunst
  • Performance
  • Ungarn