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Die Nähe der geraden Linie

Ausstellung | 29.11.2017 - 28.02.2018 | Polnisches Institut

© Polnisches Institut

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Die Ausstellung setzt sich mit dem fundamentalen Problem der Raumwahrnehmung auseinander, das die Richtung der künstlerischen Experimente des 20. Jahrhundert bestimmt hat und das – wie die Ausstellung zeigt – bis heute durch gegenwärtige Künstler thematisiert wird, die im Bereich der visuellen und performativen Künste sowie der neuen Medien arbeiten.

Die Ausstellung im Polnischen Institut in Berlin lädt ein zu einer Spurensuche nach Katarzyna Kobro, einer Ikone der polnischen Avantgarde der Zwischenkriegszeit, zu einer Suche nach dem in der Materialität steckenden filmischen und fotografischen Medium der 1970er-Jahre sowie nach experimentellen Verhältnissen zwischen Raum, Zeit, Funktionalität und Bewegung im künstlerischen Handeln im Bereich der Architektur.

Ausgehend von den die Kunst der 20 Zwischenkriegsjahre so deutlich beeinflussenden innovatorischen Raum- und Körperkonzepten und der „neuen Organisation des Menschenlebens“ von Kobro zeigen wir, wie neoavantgardistische Künstlerinnen und Künstler der 1970er- und 1980er-Jahre utopische Ideen der Avantgarde zur Funktionalität von Gemeinschaftsräumen  angesprochen und gleichzeitig hinterfragt haben.  

Die Ausstellung setzt sich mit dem Thema der Wahrnehmung unserer alltäglichen Umgebung auseinander – von egalitären Konzepten der historischen Avantgarde über das Hinterfragen der Wahrnehmung von körperlicher Erfahrung in den 70er-Jahren bis hin zur modernen Polyphonie, Demokratisierung oder dem Chaos von urbanen Räumen. Sie steuert die Aufmerksamkeit auch in Richtung des individuellen Nutzers und Mitschöpfers des Raums, der durch seine Aktivität den Raum und die darin bestehenden Grenzen aufzeigt, formt und in Frage stellt.

Zeit
  • Ausstellungsdauer: 29.11.2017 - 28.02.2018
Ort

Galerie des Polnischen Instituts
Burgstr. 27
10178 Berlin 

Weitere Informationen

Schlagwörter

  • Ausstellung
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