Ruskij Berlin: Chronik russischen Lebens in Deutschland 1918-1941

Deutschland war ein Zentrum der russischen Emigration zwischen den Kriegen. Berlin war für die Jahre 1921 bis 1924 unbestreitbar die Hauptstadt der russischen Diaspora, die sich im Gefolge der Oktoberrevolution gebildet hatte. Mehr als eine halbe Million Menschen aus dem ehemaligen Zarenreich hielten sich Anfang der 20er Jahre im Deutschen Reich auf. Um dieses "Russland jenseits der Grenzen" und auf deutschem Boden geht es in dieser Russkij Berlin Chronik.

Das Anliegen der Chronik ist es, alle Daten und Ereignisse zu dokumentieren, die mit der Anwesenheit russischer Flüchtlinge und Emigranten auf deutschem Boden zwischen 1918 und 1941 verbunden sind. Die Chronik ergibt so fast Tag für Tag ein Bild vom Leben der russischen Gemeinde in Deutschland, ein beeindruckend vielfältiges und dichtes Bild der "community of despair" (R.C. Williams), wie es selbst jene Geschichtsschreibung kaum liefern könnte, die die glänzendsten Narrative aufweist.

Die Chronik "Russkij Berlin" ist das Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes unter der Leitung von Karl Schlögel.

Zum besseren Arbeiten kann die Anwendung auch in einem eigenen Fenster geöffnet werden: Datenbank in eigenen Fenster öffnen.

Quelle: Schlögel/Kucher/Suchy/Thum (Hrsg.). 1999. Chronik russischen Lebens in Deutschland 1918-1941. Akademie Verlag

Schlagwörter

  • chronik, berlin, russisches leben, diaspora, oktoberrevolution, datenbank, r. c. williams, 20er jahre
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